Deut­sche Mi­cro­soft-Cloud wird kaum ge­nutzt

Rheinische Post Krefeld - - DIGITALE WIRTSCHAFT -

DÜS­SEL­DORF (dpa) Mit ei­ner „deut­schen Cloud“bie­tet Mi­cro­soft seit 2015 Kun­den zu­sam­men mit der Te­le­kom ei­ne be­son­ders ge­schütz­te Platt­form für ih­re Cloud-Stra­te­gie. Nach In­for­ma­tio­nen des „Han­dels­blatt“ren­tiert sich das An­ge­bot aber kaum. Es sei „zu teu­er, zu rück­stän­dig“lau­te das Kun­den-Fa­zit. Die Cloud-Va­ri­an­te ma­che es schwe­rer, Da­ten mit ei­ner Nie­der­las­sung in ei­nem an­de­ren Land aus­zu­tau­schen. Zu­dem sei­en viel ge­nutz­te Di­ens­te nicht oder nur ein­ge­schränkt nutz­bar. Hin­zu kom­me der Preis­auf­schlag, von durch­schnitt­lich 25 Pro­zent. Zwei neue Re­chen­zen­tren in Deutsch­land sol­len nun Ab­hil­fe oh­ne Zu­satz­kos­ten schaf­fen. Mi­cro­soft be­stä­tig­te die Plä­ne nicht.

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