Manch­mal wie St. Mar­tin sein

Der be­rühm­tes­te Hei­li­ge lehrt auch, was Ge­mein­schaft be­deu­tet.

Rheinische Post Langenfeld - - Stimme Des Westens -

Die Zeit der Mar­tin­s­zü­ge ist ge­kom­men, der kunst­voll ge­bas­tel­ten La­ter­nen, der ein­ge­üb­ten Lie­der, der klei­nen Auf­trit­te vor un­be­kann­ten Haus­tü­ren. Ei­ne Stadt ver­än­dert sich in die­sen Ta­gen mit dem Ge­den­ken an den vi­el­leicht po­pu­lärs­ten Hei­li­gen: Vor et­wa 1700 Jah­ren ent­deck­te er als rö­mi­scher Of­fi­zier den christ­li­chen Glau­ben in sich, ver­wei­ger­te den Mi­li­tär­dienst und wur­de schließ­lich Bi­schof. Das ist schon ei­ne un­ge­wöhn­li­che Glau­bens­bio­gra­fie. Le­gen­där macht ihn aber die Man­tel­tei­lung, als er ei­nem frie­ren­den Bett­ler ein Stück sei­nes Um­hangs reicht. Das ist ei­ne Hand­lung, die den Kern des Brauch­tums be­rührt: Je­de

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