Bau­ge­neh­mi­gung für den RRX in Le­ver­ku­sen ist da

Rheinische Post Langenfeld - - Rhein-wupper Zeitung -

LE­VER­KU­SEN (LH) Ein Mei­len­stein ist ge­schafft: Das Ei­sen­bahn-Bun­des­amt hat den Pl­an­fest­stel­lungs­be­schluss, al­so die Bau­ge­neh­mi­gung, für ei­nen wei­te­ren Ab­schnitt des Rhein-Ruhr-Ex­press (RRX) er­teilt. Kon­kret für den Be­reich S-Bahn-Hal­te­punkt Ch­em­park bis Hal­te­punkt Rhein­dorf, teilt die Deut­sche Bahn mit. Heißt: An­fang 2019 kann mit den Bau­vor­be­rei­tun­gen und Aus­schrei­bun­gen be­gon­nen wer­den. „Mit dem Bau­recht in Le­ver­ku­sen ha­ben wir ei­nen gro­ßen Schritt zur wei­te­ren Rea­li­sie­rung des RRX ge­macht. Nach ei­nem lan­gen und kom­pli­zier­ten Pl­an­fest­stel­lungs­ver­fah­ren kön­nen wir end­lich mit dem Bau los­le­gen“, fasst Pro­jekt­lei­ter Micha­el Kol­le zu­sam­men. Kon­kret sol­len im kom­men­den Jahr di­ver­se Lei­tun­gen aus dem Bau­be­reich ver­legt wer­den, be­vor die ei­gent­li­chen Bau­ar­bei­ten vor­aus­sicht­lich 2020 be­gin­nen. Ei­ne Bür­ger­info­ver­an­stal­tung ist für An­fang 2019 ge­plant, kün­digt die Bahn an. Der Pl­an­fest­stel­lungs­be­schluss liegt der­zeit bei der Stadt (El­ber­fel­der Haus), Haupt­stra­ße 101, Ge­bäu­de A, Raum 205, zur Ein­sicht aus. Er kann Mo bis Do, 8.30 bis 15.30 Uhr Frei­tag, 8.30 bis 13.30 Uhr ein­ge­se­hen wer­den. Oder auf der Pro­jekt­web­sei­te www.rhein­ruhr­ex­press.de Wäh­rend der nächs­ten Wo­chen soll es Bür­ger­sprech­stun­den ge­ben. Ter­mi­ne ste­hen eben­falls auf der In­ter­net­sei­te. Hin­ter­grund: Im Stre­cken­be­reich zwi­schen Ch­em­park und -Küp­per­steg wer­den die S-Bahn-Glei­se auf ei­ner Län­ge von drei Ki­lo­me­tern durch­gän­gig zwei­glei­sig aus­ge­baut. In Wies­dorf wird „das bis­he­ri­ge Emp­fangs­ge­bäu­de zu­rück ge­baut und ein neu­er S-Bahn-Bahn­steig er­rich­tet“. Der bis­he­ri­ge S-Bahn-Au­ßen­bahn­steig wird zum Mit­tel­bahn­steig um­ge­baut. Die neue Sta­ti­on wird mit drei Auf­zü­gen aus­ge­stat­tet, teilt die Bahn mit. Zehn Brü­cken­bau­wer­ke müs­sen in der Stadt er­wei­tert wer­den. Es wer­den 3600 Me­ter Schall­schutz­wän­de mit ei­ner Hö­he von zwei bis sechs Me­tern ge­baut. „Zu­dem kommt das so­ge­nann­te Be­son­ders über­wach­te Gleis auf ei­ner Stre­cke von knapp drei Ki­lo­me­tern zum Ein­satz. Da­bei über­prüft ein Schall­mess­zug den akus­ti­schen Zu­stand der Schie­nen. Wenn nö­tig, wer­den die Ober­flä­chen dann von ei­nem Schie­nen­schleif­zug ge­glät­tet“, be­schreibt die Bahn. 60 Ge­bäu­de ha­be An­spruch auf pas­si­ven Schall­schutz. Der wer­de bei Woh­nungs­be­ge­hun­gen durch ei­nen Gut­ach­ter er­mit­telt.

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