So re­geln an­de­ren Län­der den Rund­funk­bei­trag

Rheinische Post Langenfeld - - Stimme Des Westens -

Schweiz Die Rund­funk­an­stalt SRG wird über­wie­gend aus Ge­büh­ren fi­nan­ziert. Je­der Haus­halt mit Emp­fangs­ge­rät für Ra­dio und Fern­se­hen muss sie zah­len: 37,60 Schwei­zer Fran­ken im Mo­nat, um­ge­rech­net 32 Eu­ro.

Ös­ter­reich Je­der Haus­halt muss für TV- und Ra­dio­ge­rä­te ei­ne Ab­ga­be, je nach Wohn­ort, zwi­schen 20,93 und 26,73 Eu­ro pro Mo­nat zah­len.

Dä­ne­mark Noch wer­den Rund­funk­ge­büh­ren pro Haus­halt er­ho­ben (335 Eu­ro im Jahr). Sie sol­len aber ab 2019 durch Än­de­run­gen am per­sön­li­chen Steu­er-Frei­be­trag schritt­wei­se er­setzt wer­den, 2022 sol­len sie ganz ab­ge­schafft sein.

Groß­bri­tan­ni­en Je­der Haus­halt muss ei­nen Fest­be­trag für die BBC zah­len. Er liegt bei 13,02 Pfund im Mo­nat oder 156,30 Pfund im Jahr (um­ge­rech­net rund 14 Eu­ro im Mo­nat, knapp 173 Eu­ro im Jahr). Wer 75 Jah­re oder äl­ter ist, muss nichts zah­len.

Nie­der­lan­de Der öf­fent­lich-recht­li­che Rund­funk wird aus Steu­er­mit­teln fi­nan­ziert. Die Rund­funk­ge­bühr wur­de im Jahr 2000 ab­ge­schafft und durch ei­ne er­höh­te Ein­kom­men­steu­er er­setzt.

FO­TO. DPA

17,50 Eu­ro be­trägt der deut­sche Rund­funk­bei­trag pro Mo­nat.

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