Neu­er Auf­bruch in der Kir­che

Rheinische Post Mettmann - - LOKALE KULTUR -

Be­trach­tet man man­che Ge­mein­den und hört man die allgemeine Stim­mung zur Kir­che, kommt man zur An­nah­me, die Kir­che wür­de lang­sam aber si­cher un­ter­ge­hen. Nimmt man die Sta­tis­ti­ken hin­zu, wird deut­lich, dass die Kir­che in den nächs­ten zehn bis 15 Jah­ren vie­les in ei­nem bis­her nicht ge­kann­ten Maß ver­lie­ren wird. Doch manch­mal fra­ge ich mich, ob wir dem Phä­no­men der „self-ful­fil­ling pro­phe­cy“er­lie­gen, der „sich selbst er­fül­len­den Pro­phe­zei­ung“.

Denn die Kla­gen stim­men nicht mit der gan­zen Wirk­lich­keit über­ein. Was in der Kir­che, in Ge­mein­den und christ­li­chen Initia­ti­ven weit ver­streut tag­täg­lich ge­schieht, ist gar nicht so trüb­se­lig, wie die meis­ten mei­nen. Jüngs­tes Bei­spiel: Un­ser Bi­schof in Köln, Rai­ner Wo­el­ki, hat letz­ten Sonn­tag sei­nen Ge­mein­den ei­nen Brief ge-

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