Ne­an­der­land-Cup bringt Läu­fer auf Tr­ab

Die vier­te Auf­la­ge des kreis­wei­ten Wett­be­werbs um­fasst neun Läu­fe. Min­des­tens fünf brau­chen die Sport­ler für die Ge­samt­wer­tung.

Rheinische Post Mettmann - - Sport Lokal - VON BIR­GIT SICKER

KREIS METT­MANN Der Ne­an­der­land-Cup hat längst das Lau­fen ge­lernt. 2015 rief der Kreis Mett­mann den Wett­kampf ins Le­ben, um die Läu­fer in der Re­gi­on rich­tig auf Tr­ab zu brin­gen. In den ers­ten drei Jah­ren ver­ein­te der Cup zehnVer­an­stal­tun­gen un­ter sei­nem Dach, die ak­tu­el­le vier­te Auf­la­ge schrumpf­te auf neun, weil die LG Stadt­wer­ke Hil­den den Hild­a­nu­s­lauf neu ge­stal­te­te und kei­nen Zehn-Ki­lo­me­ter-Stra­ßen­lauf mehr im An­ge­bot hat. Der At­trak­ti- vi­tät des Ne­an­der­land-Cups tat das je­doch kei­nen Ab­bruch. Sein Reiz liegt zum ei­nen dar­in, die schöns­ten Ge­bie­te des Ne­an­der­lands lau­fend zu ent­de­cken. Zum an­de­ren for­dern ab­wechs­lungs­rei­che Stre­cken­füh­run­gen den Sport­ler, der sich auf un­ter­schied­li­chem Un­ter­grund be­haup­ten muss. Je­ne Sport­ler, die in der Ge­samt­wer­tung ein Wort mit­spre­chen wol­len, müs­sen zu­dem min­des­tens fünf der neun Läu­fe ab­sol­vie­ren.

15 Ak­ti­ve schaff­ten es in die­sem Jahr so­gar, al­le neun Läu­fe zu be- strei­ten und da­mit ih­re Chan­cen auf ei­ne gu­te Plat­zie­rung in der Ge­samt­wer­tung zu er­hö­hen. Da­zu zähl­ten As­trid Arndt (Wül­frath), Kers­tin Koes­ter (Herz­lauf Hil­den), Clau­dia Ko­sch­in­ski (Herz­lauf Hil­den), Pa­trick Hey­er (Wup­per­tal, IMS Run­ning), Chris­ti­an Hop­pe (Vel­bert), Ste­fan Isen­mann (Ha­an, Run for Fun), Ul­rich Kniest (Leich­lin­gen), Chris­ti­an Roh­de (Er­krath), Frit­jof San­d­rock (Vel­bert), Ge­org Schell­horn (Lan­gen­feld) so­wie mit Be­ne­dikt Dier­dorf, Fal­ko Fritzsch und Sa­schaWa­gner gleich drei An­ge­hö­ri­ge der Er­kra­ther Feu­er­wehr. Eben­falls da­bei war Achim Klein von der Haaner Feu­er­wehr.

Für den Sprung nach ganz oben reich­te es aber nicht. Die Po­dest­plät­ze mach­ten je­ne Läu­fer un­ter sich aus, die reich­lich Wett­kampf­er­fah­rung ha­ben. Ei­ne blitz­sau­be­re Leis­tung bot im Frau­en-Feld An­ne-Kath­rin Reinl, die sich bei fünf Starts je­weils die Kro­ne auf­setz­te und 40 Punk­te pro Lauf ein­heims­te. In der End­ab­rech­nung kam sie da­mit auf die Höchst­zahl von 200 Punk­ten und ent­schied da­mit sou­ve­rän die dies­jäh­ri­ge Auf­la­ge des Frau­en-Wett­be­werbs für sich. Ti­tel­ver­tei­di­ge­rin Ute Spi­cker (Team Es­sen), in Mett­mann woh­nend, trat so­gar sechs Mal an, muss­te sich aber letzt­lich mit 180 Punk­ten zu­frie­den ge­ben und lan­de­te auf dem zwei­ten Platz. Rang drei be­leg­te mit Ma­ya Czer­nie­wicz ein wei­te­res Mit­glied der Tri­ath­lon­ab­tei­lung der Hil­de­ner AT– sie hol­te 164 Punk­te.

Rich­tig span­nend ging es in der Her­ren-Kon­kur­renz zu. Hier ver­schaff­te sich Ga­reth Cur­tis (TSV Aufder­hö­he) erst zum Ab­schluss der Lauf­se­rie mit Rang fünf im Hei­li­gen­hau­ser Pan­ora­ma­weg­lauf den ent­schei­den­den Vor­sprung. Letzt­lich ver­wies der Haaner mit 178 Punk­ten Wolf­gang Lenz auf Rang zwei – der Ti­tel­ver­tei­di­ger kam auf 174 Zäh­ler. Den drit­ten Platz hol­te der Hil­de­ner Ste­fan Faß­ben­der mit 166 Punk­ten.

Lohn für die Mü­hen war die Ab­schluss­fei­er im Kreis­haus in Mett­mann. Im Bei­sein vonVer­tre­tern des Kreis­sport­bun­des und der Stadt­sport­ver­bän­de zeich­ne­te Land­rat Tho­mas Hen­de­le die Läu­fer mit Prei­sen und Ur­kun­den aus.

RP-FO­TO: DIETRICH JANICKI

Der TSV Hoch­dahl rich­tet tra­di­tio­nell im März den Ne­an­der­tallauf aus, der für die teil­neh­men­den Läu­fer auf­grund sei­ner an­spruchs­vol­len Stre­cken­füh­rung at­trak­tiv ist.

FO­TO:

Land­rat Tho­mas Hen­de­le (rechts) ehr­te (von links) Wolf­gang Lenz, Ste­fan Faß­ben­der, Ma­ya von Czer­nie­wicz, Dör­te Kai­ser (stell­ver­tre­tend für die ver­hin­der­te Ute Spi­cker) und An­ne-Ka­trin Reinl. Ga­reth Cur­tis konn­te eben­falls nicht zur Fei­er kom­men.

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