Bri­ti­sche Op­po­si­ti­on will un­ge­re­gel­ten Br­ex­it ver­hin­dern

Rheinische Post Mettmann - - Vorderseite -

LON­DON (ap/dpa) Zwei Ta­ge vor der ent­schei­den­den Ab­stim­mung über das Br­ex­it-Ab­kom­men mit der EU im bri­ti­schen Par­la­ment hat Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May noch ein­mal ein­dring­lich für ei­ne Zu­stim­mung zu der­Vor­la­ge ge­wor­ben. Das Ver­trau­en in die De­mo­kra­tie ste­he auf dem Spiel, schrieb sie in der Zei­tung„Sun­day Ex­press“. Ei­ne Nie­der­la­ge Mays bei der Ab­stim­mung am Di­ens­tag gilt als wahr­schein­lich. Knack­punkt ist vor al­lem die Fra­ge, wie sich nach dem Br­ex­it Kon­trol­len zwi­schen Nord­ir­land und dem EU-Mit­glied Ir­land um­ge­hen las­sen. Die bri­ti­sche Op­po­si­ti­on hat an­ge­kün­digt, in ei­nem sol­chen Fall ein Miss­trau­ens­vo­tum ge­gen May auf den zu Weg brin­gen. Es wä­re „ka­ta­stro­phal“, wenn es zu ei­nem un­ge­re­gel­ten Br­ex­it kä­me, sag­te der Chef der op­po­si­tio­nel­len La­bour-Par­tei, Je­re­my Cor­byn, am Sonn­tag.

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