Bo­rus­si­as U23 siegt 1:0 durch St­ein­köt­ters Tor

Rheinische Post Moenchengladbach - - Sport Lokal -

Im kurz­fris­tig wit­te­rungs­be­dingt auf den Foh­len­platz ver­leg­ten Re­gio­nal­li­ga­spiel hat Bo­rus­si­as U23 ges­tern Abend mit 1:0 ge­gen den SC Wie­den­brück ge­won­nen. Das Tor er­ziel­te Jus­tin St­ein­köt­ter nach se­hens­wer­ter Vor­ar­beit von Gi­u­sep­pe Pi­s­a­no be­reits in der 13. Mi­nu­te. Nach der Pau­se ver­tei­dig­te Glad­bach die drei Punk­te et­was glück­lich.

se, ha­ben al­le sechs Heim­spie­le bis­lang ge­won­nen. Wir müs­sen das zei­gen, was wir kön­nen. Wenn wir auf uns fo­kus­siert sind und un­se­ren Fuß­ball spie­len, kön­nen wir ein sehr gu­tes Spiel ma­chen und es ge­win­nen.

Bo­rus­sia ist in dem Spiel Fa­vo­rit. Geht die Mann­schaft an­ders mit die­ser Rol­le um als in der Vor­sai­son? ZAKARIA Letz­tes Jahr wuss­ten wir nicht im­mer, was am En­de raus­kommt. Wir konn­ten ein Top-Spiel ma­chen und dann wie­der ein sehr schlech­tes. Die­ses Jahr sind wir kon­stan­ter, wir spie­len ei­nen wirk­lich gu­ten Fuß­ball und ha­ben Spaß. Ich hof­fe, dass wir am Sonn­tag die drei Punk­te ho­len und wei­ter so weit oben da­bei blei­ben. Das ist ei­ne gu­te Mo­ti­va­ti­on für uns.

Platz zwei am Sai­son­en­de wür­de Cham­pi­ons Le­ague be­deu­ten. ZAKARIA Wir dür­fen dar­über noch nicht viel spre­chen. Wir müs­sen es Spiel für Spiel an­neh­men. Dann se­hen wir am En­de, wo wir sind. Wir ha­ben letz­tes Jahr auch ei­ne or­dent­li­che Hin­run­de ge­habt mit Ta­bel­len­platz vier und 28 Punk­ten. Da war al­les gut – und in der Rück­run­de ha­ben wir wirk­lich schlecht ge­spielt. Dar­an sieht man: Es kann al­les pas­sie­ren im Fuß­ball. Wir müs­sen ein­fach ru­hig blei­ben.

Aber als jun­ger Spie­ler will man doch auch ein biss­chen träu­men dür­fen, oder?

ZAKARIA Si­cher träu­men wir al­le. Klar – wenn mir ei­ner sagt: Ihr wer­det Ers­ter oder Zwei­ter, un­ter­schrei­be ich das di­rekt. Wir ha­ben al­le die­sen Traum. Aber erst wir müs­sen die Fü­ße auf dem Bo­den be­hal­ten.Wenn du im­mer denkst, dass du Zwei­ter bist und bleibst, dann wirst du am En­de Sieb­ter, und das wä­re schlecht. Jetzt ha­ben wir ei­ne gro­ße Chan­ce – wenn wir ver­nünf­tig blei­ben.

KARS­TEN KEL­LER­MANN UND GE­ORG AMEND FÜHR­TEN DAS GE­SPRÄCH.

He­cking denkt al­so laut über ei­ne Pau­se für sei­nen Ka­pi­tän nach – was auch dar­an liegt, dass ei­ne Al­ter­na­ti­ve be­reit­steht. „Raf­fa­el ist auf dem Weg zur Best­form. Er ist ganz nah dran und si­cher je­mand, den ich viel­leicht in Er­wä­gung zie­hen wer­de“, sagt He­cking. Seit sei­ner Rück­kehr nach ei­ner Wa­den­ver­let­zung zeig­te sich Raf­fa­el bis­lang noch nicht in bes­ter Ver­fas­sung. „Mir war klar, dass er nicht gleich auf dem Ni­veau wie zum An­fang der Sai­son spie­len kann“, sagt He­cking.

Für Chris­toph Kra­mer wird das Stutt­gart-Spiel wohl noch zu früh sein. Ein Platz im Ka­der scheint für den Mit­tel­feld­mann nach sei­ner Au­ßen­band­ver­let­zung im Sprung­ge­lenk noch das höchs­te der Ge­füh­le zu sein. „Am Don­ners­tag hat er das vol­le Pro­gramm mit­ge­macht, am Frei­tag aber nur in­di­vi­du­ell im Kraft­raum ge­ar­bei­tet. Wir müs­sen nun se­hen, ob es sinn­voll ist, ihn in den Ka­der zu neh­men oder man ihn noch ei­ne Wo­che trai­nie­ren lässt und Chris dann in der eng­li­schen Wo­che wie­der zu­rück­kehrt“, sagt He­cking. Dann soll auch Jo­nas Hof­mann wie­der mit an Bord sein. „Der Plan ist, dass er Mit­te nächs­ter Wo­che voll ins Mann­schafts­trai­ning ein­steigt. Ob es dann schon für Hof­fen­heim rei­chen wird, wer­den wir se­hen“, sagt Glad­bachs Trai­ner.

SE­BAS­TI­AN HOCHRAINER

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.