Wie ein Dorf im Weih­nachts­glanz

Das neue Kon­zept des Ni­ko­laus­mark­tes am Ek3 kam bei den meis­ten Be­su­chern am Don­ners­tag gut an.

Rheinische Post Moers - - Kamp-lintfort - VON PE­TER GOTT­SCHLICH

KAMP-LINT­FORT Herbert Grat­zer hat die Skep­sis vie­ler Kamp-Lint­for­ter mit­be­kom­men, als An­fang der Wo­che die Hüt­ten für den Nikolausmarkt auf­ge­stellt wur­den, an­ders auf­ge­stellt wur­den. „Was ma­chen die denn da?“hät­ten ei­ni­ge ge­fragt, er­zählt der Kas­sie­rer der För­der­ge­mein­schaft für Berg­mannstra­di­ti­on, der je­des Jahr mit an­de­ren Mit­glie­dern in ei­ner Bu­de auf dem Nikolausmarkt steht. Aber die Skep­sis sei wie weg­ge­bla­sen ge­we­sen, als die Bu­den am Don­ners­tag ge­öff­net hät­ten. „Bei al­len, die ich ge­spro­chen ha­be, kam die neue Auf­stel­lung gut an“, sag­te er. „Der

„Bei al­len kam die neue Auf­stel­lung auf dem Markt gut an“Herbert Grat­zer För­der­ge­mein­schaft für Berg­mannstra­di­ti­on

Markt hat jetzt ei­ne dörf­li­che At­mo­sphä­re.“Der 16. Nikolausmarkt, der gleich­zei­tig der sechs­te vor dem Ein­kaufs­zen­trum EK 3 ist, weist meh­re­re Neue­run­gen auf. Die Bu­den ste­hen mit ih­ren Ver­kaufs­fron­ten im Kreis um den run­den Ver­kehrspa­vil­lon, nach­dem sie in den letz­ten Jah­ren da­von ab­ge­wen­det wa­ren. Die Kro­nen der Bäu­me um den Ver­kehrspa­vil­lon sind mit ei­nem de­zen­ten ro­ten Licht an­ge­strahlt. Die Mu­sik ist jetzt kom­plett weih­nacht­lich. Sie wird lei­se über Bo­xen an ver­schie­de­nen Punk­ten ver­teilt. Fer­ner bie­tet die Wer­be­ge­mein­schaft, die den Nikolausmarkt or­ga­ni­siert, von Frei­tag bis Sonn­tag täg­lich ei­ne Weih­nachts­bä­cke­rei an, in der Kin­der in ei­nem wei­ßen Zelt zum Bei­spiel Plätz­chen ba­cken kön­nen. Der Stand­ort die­ses Zel­tes war am Don­ners­tag Ge­sprächs­stoff, nach­dem Bür­ger­meis­te­rin Bar­ba­ra Dre­se den Nikolausmarkt mit ei­nem Ge­dicht von Ruth Stil­le „Schon wie­der ist Weih­nach­ten“er­öff­net hat­te. „Vie­le ha­ben ge­sagt, es sei nicht schön, auf ei­ne wei­ße Wand zu schau­en“, be­rich­te­te bei­spiels­wei­se Franz Maas von der För­der­ge­mein­schaft. Sie hat­te wie­der den Tür­stock ei­nes Stol­lens aus Holz auf­ge­baut. „Das Zelt könn­te an­ders plat­ziert wer­den, mein­ten sie.“Für klei­ne Ve­rän­de­run­gen of­fen zeig­te sich Andre­as Wies­ner.

„Es gibt viel­leicht noch die ei­ne oder an­de­re Stell­schrau­be, an der ge­dreht wer­den kann“, mein­te das Vor­stands­mit­glied der Wer­be­ge­mein­schaft. „Dar­über ist zu spre­chen, wenn der Nikolausmarkt vor­bei ist. Ins­ge­samt sind bei al­len, die ich ge­spro­chen ha­ben, die Neue­run­gen gut an­ge­kom­men. Vie­le ha­ben mir er­zählt, sie sei­en auf das Park­deck des EK3 ge­gan­gen und hät­ten den Markt von oben fo­to­gra­fiert. Er sieht von oben ein­fach herr­lich aus, wie ein Dorf im Weih­nachts­glanz.“Das wer­de sich her­um­spre­chen. Dann sei­en beim nächs­ten Markt nicht nur 20 Bu­den be­legt, son­dern 30, die mög­lich sei­en.

Am Sonn­tag öff­nen von 13 bis 18 Uhr auch die Ge­schäf­te in der In­nen­stadt Kamp-Lint­forts. Am Sams­tag sind die Bu­den auf dem Nikolausmarkt von 11 bis 20 Uhr ge­öff­net, am Sonn­tag von 11 bis 18 Uhr.

FO­TO: CHRIS­TOPH REICH­WEIN

Der Nikolausmarkt am Ek3 ist am Don­ners­tag er­öff­net wor­den.

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