SV Scher­pen­berg will Wie­der­gut­ma­chung

Der Fuß­ball-Lan­des­li­gist er­war­tet den SV Bur­gal­ten­dorf. Die Ka­der­pla­nun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren.

Rheinische Post Moers - - Sport Lokal - VON RO­BIN KRÜ­GER

MO­ERS Der SV Scher­pen­berg hofft im Heim­spiel ge­gen den SV Bur­gal­ten­dorf am Sonn­tag um 15.15 Uhr, end­lich mal wie­der in der Fuß­ball-Lan­des­li­ga punk­ten zu kön­nen. Vor dem Rück­run­den­auf­takt ist der SVS mit sei­nen 18 Zäh­lern aus 16 Ver­su­chen auf den Re­le­ga­ti­ons­platz ab­ge­rutscht. Wie­der­gut­ma­chung ist au­ßer­dem auf­grund der Hin­spiel-Klat­sche ge­fragt. Der­weil baut Trai­ner Ti­mo Bar­beln den Ka­der wei­ter­hin um.

Wie prak­tisch je­des Jahr bremst die ei­ge­ne Platz­an­la­ge den SV Scher­pen­berg auch die­ses Mal aus. Das Heim­spiel ge­gen den SV Hön­ne­pel-Nie­der­mörm­ter war am ver­gan­ge­nen Sonn­tag aus­ge­fal­len. In Kom­bi­na­ti­on mit der Nie­der­la­ge beim Ta­bel­len­zwei­ten SV Sons­beck in der Wo­che da­vor, be­deu­tet das zwei Wo­che­n­en­den oh­ne Punk­te, so dass Scher­pen­berg trotz des Zwi­schen­spurts im Ok­to­ber und No­vem­ber nun erst ein­mal wie­der auf dem Re­le­ga­ti­ons­platz steht.

„Wir sind durch den Spiel­aus­fall wie­der un­ten rein­ge­rutscht und müs­sen des­we­gen punk­ten“, sagt auch Trai­ner Ti­mo Bar­beln, der die Chan­ce bei 50 Pro­zent sieht, dass ge­gen Bur­gal­ten­dorf ge­spielt wird. Mit sei­ner Mann­schaft konn­te er zu­dem in die­ser Wo­che nicht auf dem Platz trai­nie­ren, son­dern muss­te auf die Hal­le aus­wei­chen. Doch er stellt klar: „Das darf kei­ne Aus­re­de sein. Die Jungs wis­sen, wor­um es geht.“

Un­ter an­de­rem geht es nach dem 1:7 aus dem Hin­spiel auch um Wie­der­gut­ma­chung. „Da muss ich kei­nen Spie­ler mehr mo­ti­vie­ren“, meint Trai­ner Bar­beln, der an­sons­ten über Bur­gal­ten­dorf sagt: „Sie sind hin­ten kom­pakt und ag­gres­siv. Wir wol­len mit schnel­lem Spiel das Mit­tel­feld über­win­den, müs­sen die Lü­cke fin­den und die we­ni­gen Chan­cen die sich bie­ten nut­zen.“

Im Hin­ter­grund lau­fen die Ka­der­pla­nun­gen für die rest­li­che Sai­son wei­ter­hin auf Hoch­tou­ren und Bar­beln baut per­so­nell deut­lich um. Mit Chris­ti­an Bles­sing wur­de ein Neu­zu­gang be­reits ver­gan­ge­ne Wo­che prä­sen­tiert. An­fang die­ser Wo­che kam Aris­to­te Tshia­ni (zu­letzt ver­eins­los) hin­zu. Am Frei­tag sag­ten au­ßer­dem Phil­ipp Un­di und Ke­vin Züls­dorf von Teu­to­nia St. Tö­nis zu. Vor­aus­sicht­lich wird der ei­ne oder an­de­re Spie­ler des bis­he­ri­gen Ka­ders den SVS im Ge­gen­zug ver­las­sen. Na­men woll­te Bar­beln aber noch nicht nen­nen.

Aris­to­te Tshia­ni lief in der ver­gan­ge­nen Sai­son für den TV Kal­kum-Witt­la­er auf. „Er ist ein 20-jäh­ri­ges De­fen­siv­ta­lent und ist so­fort spiel­be­rech­tigt“, sagt Bar­beln. Un­di und Züls­dorf ste­hen ab dem neu­en Jahr zur Ver­fü­gung. „Phil­ipp kann in der Of­fen­si­ve al­le Po­si­tio­nen be­klei­den“, so Bar­beln, und über den Ex-Tö­nis­ber­ger Züls­dorf: „Er ist ein Stür­mer, der im Straf­raum knipst. Mit den neu­en Spie­lern wol­len wir den Kon­kur­renz­kampf be­le­ben.“

FO­TO: OLEKSAN­DR VOSKRESENSKYI

Youngs­ter Pa-Tu­ma­ni Tam­ba (l.) durf­te zu­letzt beim Er­folg im Kreis­po­kal bei Fich­te Lint­fort von Be­ginn an für den SVS ran.

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