Rheinische Post Opladen

Aubameyang wechselt in letzter Minute zu Barca

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BARCELONA (dpa) Der ehemalige Dortmund-Profi Pierre-Emerick Aubameyang wechselt vom FC Arsenal zum FC Barcelona. Der Präsident des spanischen Fußball-Topklubs, Joan Laporta, bestätigte am Dienstag entspreche­nde Medienberi­chte. Eine offizielle Mitteilung zum Transfer des 32-Jährigen habe es noch nicht gegeben, weil die nötigen Dokumente aus London „eine Minute vor Schließung des Transferfe­nsters“um Mitternach­t eingetroff­en seien, erklärte er.

„Wenn alles gut geht, werden wir Aubameyang am Ende der Woche präsentier­en“, sagte Laporta vor Journalist­en in Barcelona. Welche Details noch fehlen, verriet der Vereinsbos­s allerdings nicht. Er versichert­e aber, die medizinisc­he Untersuchu­ng sei erfolgreic­h absolviert worden, und der Vertrag mit dem Stürmer sei bereits unterzeich­net.

Laut Medienberi­chten wechselt der Nationalsp­ieler von Gabun, der wegen gesundheit­licher Probleme vom Afrika Cup abreiste, ablösefrei zu den Katalanen. Sein Vertrag in London soll zuvor aufgelöst worden sein. Aubameyang ging zwischen 2013 und Anfang 2018 in der Fußball-Bundesliga für Borussia Dortmund auf Torejagd. Anschließe­nd wechselte er in die Premier League zu Arsenal. Bei den „Gunners“hatte er zuletzt seine Position als Kapitän verloren.

Trotz horrender Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro hatte Barça in diesem Winter vor Aubameyang bereits den Brasiliane­r Dani Alves sowie die spanischen Nationalst­ürmer Ferrán Torres und Adama Traoré verpflicht­et. Um die Ligaregeln für die Gesamtsumm­e der Gehälter einzuhalte­n, lieh der Klub mehrere Profis bis Saisonende aus, darunter den Brasiliane­r Philippe Coutinho an Aston Villa. Aubameyang soll zudem auf eine Menge Gehalt verzichten haben.

Der Verkauf des früheren BVBProfis Ousmane Dembélé, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, misslang aber. Der Profi, der mehrere Angebote zur Verlängeru­ng des Vertrags ausgeschla­gen habe, werde nun wohl im Sommer ablösefrei gehen, sagte Laporta. „Wir haben alles Mögliche getan“, versichert­e de Klubchef.

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