Sieg und Nie­der­la­ge für die Ali­ens

Der Eishockey-Re­gio­nal­li­gist schlägt Frank­furt und ver­liert ge­gen Her­ford.

Rheinische Post Ratingen - - Sport Lokal -

RA­TIN­GEN (cda) Es bleibt da­bei: Die Ice Ali­ens kön­nen ge­gen die Spit­zen­teams der Li­ga nicht gewinnen. Im Heim­spiel ge­gen den Ta­bel­len­zwei­ten Her­for­der EV setz­te es für den Eishockey-Re­gio­nal­li­gis­ten ei­ne 4:6 (1:1, 1:4, 2:1)-Plei­te. Am Frei­tag hat­te das Team von Trai­ner Krys­ti­an Si­kor­ski mit 7:1 in Frank­furt noch ei­nen deut­li­chen Aus­wärts­sieg ge­fei­ert.

Da­bei konn­ten die Ali­ens das ers­te Drit­tel ge­gen die Her­for­der noch aus­ge­gli­chen ge­stal­ten. Das frü­he Ge­gen­tor durch Ki­li­an Hutt (4.) konn­te Ma­xi Bley­er noch aus­glei­chen. Auch auf den zwei­ten Ge­gen­tref­fer durch Ben Skin­ner im Mit­tel­ab­schnitt hat­te Michal Plich­ta ei­ne Ant­wort pa­rat. Dann je­doch er­ziel­te die Top-Rei­he der Gäs­te in­ner­halb von acht Mi­nu­ten drei To­re und brach­te Her­ford 5:2 in Füh­rung.

Als Ulib Be­re­zovk­si die Gäs­te nach nur 76 Se­kun­den im Schluss­ab­schnitt gar zum 6:2 schoss, schien die Par­tie ge­lau­fen. Doch das Si­kor­ski-Team bäum­te sich noch ein­mal auf. Mar­vin Co­hut und Tim Braz­da brach­ten die Ali­ens auf 4:6 her­an – zu mehr reich­te es nicht.

Die Ali­ens zeig­ten sich im­mer­hin aus­wärts tor­hung­rig: Mit 7:1 (1:0, 3:0, 3:0) sieg­te der Ta­bel­len­fünf­te am Frei­tag bei den Lö­wen Frank­furt. Vor 39 Zu­schau­ern an der zwei­ten Eis­bahn am Rats­weg brach­te To­bi Braz­da die Gäs­te am En­de des ers­ten Drit­tel mit 1:0 in Füh­rung (19.). Zu­vor schnür­te die Mann­schaft von Trai­ner Krys­ti­an Si­kor­ski die Frank­fur­ter re­gel­recht im ei­ge­nen Drit­tel sein, je­doch oh­ne die drü­cken­de Über­le­gen­heit in To­re um­zu­mün­zen. „Wir ha­ben vie­le Chan­cen nicht ge­nutzt. Dann kann so ein Spiel ger­ne mal kip­pen“, mo­nier­te Si­kor­ski nach Spiel­schluss

Doch das Spiel kipp­te nicht: Ma­xi Bley­er er­höh­te nach ei­ner fei­nen Kom­bi­na­ti­on auf 2:0 (25.). Knapp zwei Mi­nu­ten spä­ter er­höh­te Si­mon Klem­mer auf 3:0 (27.) und brach­te die Ra­tin­ger da­mit end­gül­tig auf die Sie­ger­stra­ße. Drei Mi­nu­ten vor dem En­de des Mit­tel­ab­schnitts leg­te Ka­pi­tän Den­nis Fisch­buch nach und er­ziel­te ge­gen über­for­der­te Gast­ge­ber das 4:0 (37.).

Im letz­ten Drit­tel war der Tor­hun­ger der Ice Ali­ens wei­ter­hin nicht ge­stillt – Alex Schnei­der traf für die Mann­schaft vom Sand­bach vier Mi­nu­ten nach Drit­tel­be­ginn zum 5:0 (44.). Nick Pit­sik­ou­lis mach­te das hal­be Dut­zend voll und traf sechs Mi­nu­ten vor dem En­de zum 6:0 (54.); ei­ne Zei­ge­rum­dre­hung spä­ter durf­te Michal Plich­ta den sieb­ten Tref­fer nach­le­gen (55.). Frank­furts Tref­fer zum 1:7 (57.) ge­hör­te nur noch der Ka­te­go­rie Er­geb­nis­kos­me­tik an.

Nach dem zwei­ten Aus­wärts­sieg in Fol­ge lob­te Trai­ner Si­kor­ski sei­ne Mann­schaft: „Wir wuss­ten, dass wir das Spiel gewinnen muss­ten. Aber ge­gen so ei­nen Geg­ner läuft man im­mer Gefahr, dass man sie un­ter­schätzt. Von da­her muss ich mei­ner Mann­schaft en Kom­pli­ment ma­chen. Wir ha­ben ab der ers­ten Mi­nu­te sehr kon­zen­triert und sehr selbstbewusst ge­spielt. Da­her kön­nen wir ins­ge­samt sehr zu­frie­den sein“.

Lö­wen Frank­furt II – Ice Ali­ens 1:7

Ice Ali­ens – Her­for­der EV 4:6

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