Uni­on und SPD strei­ten über neue Eu­ro-Po­li­tik

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - VORDERSEITE -

BER­LIN (jd/kd/qua) Zwi­schen Uni­on und SPD ent­wi­ckelt sich das The­ma Eu­ro-Po­li­tik zu ei­nem hand­fes­ten Pro­blem. Die Uni­on ist bei der ge­plan­ten Er­wei­te­rung des da­mals zur Eu­ro-Ret­tung ge­schaf­fe­nen Sta­bi­li­täts­me­cha­nis­mus (ESM) hin zu ei­nem Eu­ro­päi­schen Wäh­rungs­fonds auf die Brem­se ge­tre­ten. In der Frak­ti­ons­sit­zung heu­te will der Fi­nanz­po­li­ti­ker Ralph Brink­haus klar­stel­len las­sen, dass die Ver­ein­ba­run­gen im Ko­ali­ti­ons­ver­trag nicht im Sin­ne der EU-Kom­mis­si­on zu in­ter­pre­tie­ren sei­en. Die for­dert ei­ne ra­sche Um­set­zung der Re­form­plä­ne aus Brüs­sel. SPD-Frak­ti­ons­che­fin Andrea Nah­les kri­ti­sier­te die Uni­on für das Zie­hen „ro­ter Li­ni­en“scharf und mahn­te den Ko­ali­ti­ons­part­ner zur Ver­trags­treue. Nah­les sprach von ei­ner „Kampf­an­sa­ge“.

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