Bo­rus­sia: Zweit­höchs­ter Um­satz der Klub­ge­schich­te

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT - VON KARSTEN KELLERMANN UND JAN­NIK SORGATZ

MÖN­CHEN­GLAD­BACH Ei­nen neu­en Re­kord gab es bei Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bachs Mit­glie­der­ver­samm­lung nicht zu mel­den, trotz­dem aber ein re­spek­ta­bles Er­geb­nis: 2017 hat­ten die Glad­ba­cher ei­nen Um­satz von 179 Mil­lio­nen Eu­ro, das ist nach 2016 die zweit­höchs­te Bi­lanz der Ver­eins­ge­schich­te. Vor ei­nem Jahr wa­ren es in­des, in­klu­si­ve des Trans­ferer­lö­ses für Gra­nit Xha­ka (43 Mil­lio­nen Eu­ro) und ei­ner Cham­pi­ons-Le­ague-Teil­nah­me, 196 Mil­lio­nen Eu­ro. Rund 1600 Fans ka­men zur Ver­samm­lung des Bun­des­li­gis­ten ins Glad­ba­cher Sta­di­on.

Schip­pers hat­te ei­ne wei­te­re po­si­ti­ve Nach­richt: Glad­bach hat 2017 ein Plus von rund 6,6 Mil­lio­nen Eu­ro er­wirt­schaf­tet. „Das Er­geb­nis ist oh­ne Cham­pi­ons Le­ague und gro­ße Trans­fer­ein­nah­men für uns ein Er­folg“, sag­te Schip­pers. 2011 hat­ten die Bo­rus­sen zu­letzt ro­te Zah­len ge­schrie­ben. Der Tea­me­tat lag 2017 bei 78,7 Mil­lio­nen Eu­ro. Bo­rus­sia liegt da­mit – wie in der sport­li­chen Ta­bel­le – knapp hin­ter den Eu­ro­pa­po­kal­rän­gen. Über den sport­li­chen Sta­tus quo wur­de mit Sport­di­rek­tor Max Eberl dis­ku­tiert – die Fans sind mit dem Spiel­stil der Mann­schaft im Mo­ment nicht zu­frie­den. Über Trai­ner Die­ter He­cking, der bei den Fans in der Kri­tik steht, sag­te Eberl, dass er „Herz­blut für un­se­ren Ver­ein“hat.

Ent­wi­ckelt ha­ben die Bo­rus­sen der­weil ein neu­es Cor­po­ra­te De­sign. „Die Foh­len“nen­nen sich die Glad­ba­cher künf­tig statt „Foh­len­elf“. Auch ih­ren neu­en Part­ner im Be­reich Re­ha­bi­li­ta­ti­on hat Bo­rus­sia ges­tern of­fi­zi­ell vor­ge­stellt: die Me­di­cal Park Grup­pe. „Wir ha­ben ei­nen im Leis­tungs­sport sehr er­fah­re­nen Part­ner ge­fun­den, um in Zu­kunft die An­zahl der Ver­let­zun­gen oh­ne Fremd­ein­wir­kung re­du­zie­ren und Re­haMaß­nah­men ver­bes­sern zu kön­nen“, sag­te Eberl.

Er und He­cking ha­ben die vie­len Ver­letz­ten als ei­ne we­sent­li­che Er­klä­rung für den un­ste­ten Sai­son­ver­lauf aus­ge­macht.

„Das Er­geb­nis ist für uns ein Er­folg“

Ste­phan Schip­pers

Ge­schäfts­füh­rer von

Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach

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