Rollhockey: TuS Nord trifft im Vier­tel­fi­na­le auf Cro­nen­berg

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

(mjo) Die Kun­de von der Über­ra­schung tru­del­te erst zwei St­un­den nach dem Ab­pfiff der Par­tie des TuS Nord ge­gen den HSV Kre­feld in der Roll­sport­hal­le in Un­ter­rath ein. Durch den sen­sa­tio­nel­len 6:5-Sieg der ab­ge­schla­ge­nen Reck­ling­hau­se­ner im Leis­tungs­zen­trum in Darm­stadt, tref­fen die Düs­sel­dor­fer im Vier­tel­fi­na­le der Play­off-Run­de jetzt auf den RSC Cro­nen­berg. TuS-Ver­eins­prä­si­dent Klaus Nu­ber sieht dar­in im wirt­schaft­li­chen Aspekt ei­nen Vor­teil: „Da wer­den vie­le Wup­per­ta­ler zum Rück­spiel und zu ei­nem mög­li­chen Ent­schei­dungs­spiel in un­se­re Hal­le kom­men.“

Zu­vor hat­te der TuS Nord an glei­cher Stel­le das Der­by ge­gen den HSV Kre­feld mü­he­los mit 9:0 für sich ent­schie­den. Die Er­geb­nis­se der an­de­ren zeit­gleich statt­fin­den­den Par­ti­en lie­ßen den RSC Darm­stadt als Geg­ner der Un­ter­ra­ther er­war­ten. Es stand zwar noch die Be­geg­nung der Hes­sen ge­gen Reck­ling­hau­sen aus, doch konn­te man da von ei­nem Er­folg der Darm­städ­ter ge­gen den Dritt­letz­ten der Li­ga aus­ge­hen. Doch dann kam die Über­ra­schung.

Ei­ne gro­ße Zu­schau­er­ku­lis­se hat­te die Par­tie ge­gen Kre­feld nicht. Schließ­lich ging es um nichts mehr in der Ta­bel­le für bei­de Ver­ei­ne. Die we­ni­gen Ge­treu­en in der Hal­le freu­ten sich dann um so mehr, dass sich bei­de Mann­schaf­ten reich­lich um ein flot­tes Spiel be­müh­ten. Nach an­fäng­li­chen Vor­tei­len für die Gäs­te aus Kre­feld ge­wan­nen die Spie­ler des TuS dank ih­rer deut­lich grö­ße­ren Schnel­lig­keit im­mer mehr die Ober­hand. Be­son­ders po­si­tiv ge­fiel das Zu­sam­men­spiel des Por­tu­gie­sen Dio­go Car­ril­ho mit dem Nie­der­län­der Da­vy van Wil­lin­gen, die zu vier Tref­fern führ­te. Der Hol­län­der zeig­te sich we­sent­lich ver­bes­sert ge­gen­über sei­ner Leis­tung in den letz­ten Spie­len. Mit kraft­vol­len An­trit­ten zu­meist über die rech­te An­griffs­sei­te über­lief er ein ums an­de­re Mal die Kre­fel­der De­ckung. Sein Trai­er Rob­bie van Doo­ren, eben­falls Nie­der­län­der, lob­te die Kampf­kraft sei­nes Lands­man­nes.

TuS Nord: Kut­scha, Lu. Brandt – Ab­dal­la 1, Beck­mann, Car­ril­ho 3, Ga­ter­mann 1, A. Pac­zia, T. Pac­zia 1, Pink, van Wil­li­gen 3.

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