Die Ko­sa­ken sind da

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - Düsseldorf -

(tber) In den letz­ten Wo­chen der fran­zö­si­schen Herr­schaft im Groß­her­zog­tum Berg gibt es in der Haupt­stadt Düsseldorf ein gro­ßes Durch­ein­an­der. An­ti-fran­zö­si­sche Stim­mung ent­lädt sich in Auf­stän­den ge­gen die Be­sat­zer im Ber­gi­schen. Nach der für Na­po­le­ons Trup­pen ver­lo­re­nenVöl­ker­schlacht bei Leip­zig vom 16. bis 19. Ok­to­ber 1813, an der 600.000 Sol­da­ten be­tei­ligt wa­ren, räu­men die Fran­zo­sen das rechts­rhei­ni­sche Ge­biet. Flüch­ten­de Sol­da­ten ver­las­sen die Stadt. En­de Ok­to­ber ge­hen die Ka­val­le­rie­ka­ser­nen in Flam­men auf.

Als ers­te Trup­pen der ge­gen Na­po­le­on ver­bün­de­ten Mäch­te rü­cken am 10. No­vem­ber 1813 Ko­sa­ken in Düsseldorf ein. Sie wer­den von der Be­völ­ke­rung mit „volks­fest­ar­ti­gem“Ju­bel emp­fan­gen. Das Groß­her­zog­tum wird in ein„Ge­ne­ral-Gou­ver­ne­ment Berg“um­ge­wan­delt.

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