Un­ge­lieb­te Ab­ga­be

Rheinische Post Stadtteilausgabe Duesseldorf-Nord/Ost - - Politik -

Stra­ßen­netz In NRW gibt es 94.590 Ki­lo­me­ter Ge­mein­de­stra­ßen. Für sie sind die Kom­mu­nen zu­stän­dig.

Fi­nan­zie­rung Bau­maß­nah­men an be­ste­hen­den Ge­mein­de­stra­ßen wer­den durch Bei­trä­ge der An­lie­ger nach dem Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­setz (KAG) je nach Kom­mu­ne zu 50 bis 80 Pro­zent mit­fi­nan­ziert. KAG-fä­hig ist die Ver­bes­se­rung oder Er­neue­rung von Grund auf.

rechts­si­che­re und ver­ständ­li­che Lö­sun­gen zu schaf­fen, die ins­be­son­de­re Här­te­fäl­le ver­mei­den und Ent­las­tung für die Be­trof­fe­nen brin­gen.“Den­noch wirft er der SPD man­geln­den Rea­li­täts­sinn vor: „Die SPD ver­wech­selt mit ih­rem Vor­schlag Op­po­si­ti­on und Op­por­tu­nis­mus. Wie kom­plex das The­ma ist, zeigt sich in Bay­ern: Dort er­hö­hen gera­de ei­ni­ge Kom­men we­gen der Ab­schaf­fung der An­lie­ger­bei­trä­ge die Grund­steu­er B mit der Fol­ge, dass nun­mehr die Mie­ter auf­grund der Um­la­ge­re­le­vanz die ent­fal­le­nen An­lie­ger­bei­trä­ge mit­be­zah­len.“

Der Bund der Steu­er­zah­ler will per Volks­in­itia­ti­ve für die Ab­schaf­fung der Bei­trä­ge kämp­fen und for­dert CDU und FDP auf, sich dem Ge­setz­ent­wurf der SPD an­zu­schlie­ßen.

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