Langstreck­ler füh­ren Net­te­ta­ler Win­ter­lauf­se­rie in­of­fi­zi­ell fort

Am Sams­tag wä­re der Start­schuss zur ab­ge­sag­ten Se­rie in Net­te­tal ge­we­sen. Fans der Ver­an­stal­tung tra­fen sich am be­kann­ten Start­punkt zum Zehn-Ki­lo­me­ter-Lauf.

Rheinische Post Viersen - - Sport Lokal - VON DA­VID BEINEKE

NET­TE­TAL Als Mit­te No­vem­ber das end­gül­ti­ge Aus für die vom LC Net­te­tal über Jahr­zehn­te aus­ge­rich­te­te, drei­tei­li­ge Win­ter­lauf­se­rie be­kannt wur­de, war das Ent­set­zen groß in hei­mi­schen Leicht­ath­le­tik­sze­ne. Schließ­lich wa­ren die Ver­an­stal­tun­gen an den Kri­cken­be­cker Se­en über­aus be­lieb­te Läu­fe, die zahl­rei­che Langstreck­ler tra­di­tio­nell in ihr Vor­be­rei­tungs­pro­gramm für die neue Sai­son ein­bau­ten. Grund ge­nug für ei­ni­ge Ver­ei­ne und Ein­zel­kämp­fer aus dem Grenz­land, das Verschwinden der Lauf­se­rie nicht zu ak­zep­tie­ren. Sie tra­fen sich am Sams­tag, als ei­gent­lich der ers­te Se­ri­en­lauf an­ge­stan­den hät­te, am üb­li­chen Start­punkt, ab­sol­vier­ten mit 32 Ak­ti­ven die zehn Ki­lo­me­ter und ga­ben dem Gan­zen mit ei­nem Au­gen­zwin­kern den Na­men „1.LCNTrotz­dem-Lauf“.

Tobias Hei­mes war zum Bei­spiel mit ei­ner grö­ße­ren Grup­pe von den De­po­trun­ners Bracht da­bei. „Seit 2005 nut­zen wir je­des Jahr die Win­ter­lauf­se­rie, um uns auf den Ven­loop vor­zu­be­rei­ten. Dann ha­ben wir uns beim Trai­ning über­legt, dass wird uns ja ein­fach an den ent­spre­chen­den Ter­mi­nen in Net­te­tal zum Lau­fen tref­fen kön­nen“, er­klär­te Hei­mes. Und weil die Brach­ter mit die­ser Idee nicht al­lei­ne wa­ren und die Läu­fer un­ter­ein­an­der gut vernetzt sind, wa­ren am Sams­tag auch die Mit­lauf­zen­tra­le und der Kar­ne­vals­ver­ein Kal­den­kir­chen „Al­les det met“stär­ker ver­tre­ten. Aber auch Läu­fer des ehe­ma­li­gen Aus­rich­ters LC Net­te­tal mach­ten sich auf die Stre­cke, auf der so­gar noch die Mar­kie­run­gen der ver­gan­ge­nen Jah­re zu se­hen wa­ren. Ei­ni­ge Läu­fer tru­gen auch Start­num­mern aus der Ver­gan­gen­heit.

Der in­of­fi­zi­el­le Lauf wur­de noch da­durch ab­ge­run­det, dass je­der un­ab­ge­spro­chen et­was an­de­res zu es­sen oder zu trin­ken mit­ge­bracht hat­te und hin­ter­her auf dem Park­platz ge­mein­sam ge­pick­nickt wur­de. „Das hat ein­fach gro­ßen Spaß ge­macht. Wir woll­ten auch die schö­nen Er­in­ne­run­gen an die­se tol­len Läu­fe le­ben­dig halten“, ver­riet Tobias Hei­mes. Am 9. Fe­bru­ar, wenn der zwei­te Se­ri­en­lauf an­ge­stan­den hät­te, wol­len sich die Läu­fer wie­der tref­fen, um dann 12,5 Ki­lo­me­ter zu lau­fen. Am 9. März sind dann die 15 Ki­lo­me­ter ge­plant. Hei­mes: „Mal schau­en, wie vie­le Läu­fer dann kom­men. Je­der ist herz­lich ein­ge­la­den, oh­ne Wett­kampf­druck und of­fi­zi­el­le Zeit­mes­sung mit­zu­lau­fen.“

FO­TO: DEPOTUNNERS

Ins­ge­samt 32 Läu­fer tra­fen sich am Sams­tag, um auf der be­kann­ten Stre­cke den ers­ten Lauf der ab­ge­sag­ten Net­te­ta­ler Win­ter­lauf­se­rie in­of­fi­zi­ell zu ab­sol­vie­ren.

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