Ver­schleu­dert

Um­welt

Rheinische Post Viersen - - Leserbriefe -

Zu „Wel­che Staa­ten künst­li­che In­tel­li­genz vor­an­trei­ben“(RP vom

23. Ja­nu­ar): Mir scheint, mit dem Stre­ben nach künst­li­cher In­tel­li­genz geht die mensch­li­che In­tel­li­genz lang­sam den Bach run­ter. Un­se­re Er­de ist im Mo­ment akut be­droht, sei es durch ei­ne rie­si­ge Plas­tik­müll­schwem­me in Asi­en, sei es durch Ver­gif­tung un­se­rer Bö­den durch Un­men­gen von Gül­le, sei es durch den Kli­ma­wan­del oder sei es durch die Plün­de­rung wert­vol­ler Roh­stof­fe. Und was ma­chen wir da­ge­gen? Ge­nau, näm­lich so gut wie nichts, denn wir küm­mern uns lie­ber um die Ver­net­zung di­ver­ser elek­tro­ni­scher Ge­rä­te und den Un­sinn des selbst­fah­ren­den Au­tos, das kein Mensch braucht. Was wird hier für mensch­li­che In­ge­nieur­kunst ver­schleu­dert, an­statt die­se In­tel­li­genz zum wirk­li­chen Nut­zen der Men­schen ein­zu­set­zen? Ich den­ke da an klei­ne­re Ver­bren­nungs­an­la­gen für Plas­tik­müll in den be­trof­fe­nen Län­dern mit gu­ten Fil­tern, oder die Ent­wick­lung leis­tungs­fä­hi­ger Strom­spei­cher

Axel Blan­ken­stein Düsseldorf

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