Spar­kas­se zeich­net jun­ge Künst­ler mit Sti­pen­di­en aus

Rheinische Post Viersen - - Düsseldorfer Kultur -

(vima) Sie se­hen ge­nau so aus, wie ein Au­ßen­ste­hen­der sich jun­ge Künst­ler vor­stel­len mag. Es gibt die mit den läs­si­gen Hoo­dies und den schrä­gen Fri­su­ren, es gibt auch die in Abend­klei­dung ele­gant Ge­klei­de­ten, man­che tra­gen aus­schließ­lich Schwarz, an­de­re set­zen auf das Grel­le. Oh­ne Aus­nah­me sind es fan­tas­ti­sche Er­schei­nun­gen. Zur Be­grü­ßung gibt man sich Küss­chen. Die ver­sam­mel­ten Stu­die­ren­den der Kunst­aka­de­mie ha­ben et­was zu fei­ern – sie wur­den von der Kunst- und Kul­tur­stif­tung der Stadt­spar­kas­se Düsseldorf mit drei Rei­ses­ti­pen­di­en im Ge­samt­wert von 6000 Eu­ro aus­ge­zeich­net.

So viel­fäl­tig wie ihr Klei­dungs­stil, so un­ter­schied­lich ist die Kunst der Preis­trä­ger. Es sind ins­ge­samt drei: Ein Künst­ler, ein Grup­pen­pro­jekt und ei­ne Klas­se. Ni­cho­las Gra­fia über­zeug­te mit sei­ner Per­for­mance „The Ac­cur­sed Ones“, in der er ge­mein­sam mit Mi­kołaj Sobcz­ak die Kon­zep­te von Na­tio­na­li­tät und Hel­den in Fra­ge stellt. Um Iden­ti­tät geht es auch in sei­nem Bild „Tun­nel Vi­si­on (Go­ing Tru Da Mo­ti­on)“, das die Kluft zwi­schen Selbst- und Fremd­wahr­neh­mung dar­stellt. Das Kol­lek­tiv Onei­ro, be­ste­hend aus Mi­ra Mann, Se­an Mul­lah, Fynn Rib­beck, Alex­an­der Ru­et­ten und Fa­bi­an Ru­zi­cka, ent­wi­ckel­te ei­ne mys­ti­sche Welt aus Sound, Licht, Far­ben und schlaf­wan­deln­den Ge­stal­ten, in die Be­su­cher selbst ein­tau­chen kön­nen. Ein Er­leb­nis ist auch das Pro­jekt der Klas­se Tri­sha Do­nel­ly, es ist ein Ort der Er­ho­lung, in dem man, be­glei­tet von dump­fem Wi­kin­ger­ge­sang, pro­te­in­hal­ti­ge Ge­rich­te er­wer­ben kann.

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