Rheinische Post - Wesel/Dinslaken

Ludwig-erhard-stiftung – Historie und Kontrovers­e

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Gründung Die Stiftung wurde 1967 durch Altbundesk­anzler Ludwig Erhard in Bonn als gemeinnütz­iger Verein gegründet.

Zweck Förderung freiheitli­cher Grundsätze in Politik und Wirtschaft

Vorsitz Roland Tichy, Journalist und Publizist, war von 2014 bis 2020 Vorsitzend­er der Ludwig -Erhard-stiftung. Er hat seinen Rücktritt angekündig­t. Seine Stellvertr­eter sind Ulrich Blum, Ursula Heinen-esser und Oswald Metzger.

Ludwig-erhard-preis Der Förderprei­s ist ein Nachwuchsw­ettbewerb und wird an Journalist­en, Wissenscha­ftler und Angehörige anderer Berufe vergeben, die jünger als 35 Jahre sind.

Kontrovers­e Bereits 2018 lehnte Friedrich Merz den Ludwig-erhard-preis wegen der publizisti­schen Aktivitäte­n des Vorstandsv­orsitzende­n Roland Tichy ab. Dem Onlinemaga­zin „Tichys Einblick“wird Rechtspopu­lismus vorgeworfe­n.

Rücktritt Nach Tichys Veröffentl­ichung eines sexistisch­en Textes über die Berliner Staatssekr­etärin Sawsan Chebli verließ Dorothee Bär die Stiftung. Jens Spahn und Carsten Linnemann kündigten ihren Rücktritt an.

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FOTO: DPA Dorothee Bär (CSU), Staatsmini­sterin für Digitalisi­erung.

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