Rheinische Post - Wesel/Dinslaken

Bwd-volleyball­erinnen beweisen ihre Nervenstär­ke

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HAMMINKELN( R.P.) Erinnerung­en an das jüngste Spiel kamen im zweiten Satz höchstens kurzzeitig auf. Denn im Gegensatz zur 1:3-Niederlage gegen Borken präsentier­ten sich die Zweitliga-volleyball­erinnen des BW Dingden im Gastspiel bei SCU Emlichheim nervenstar­k. Mit 3:1 (18:25, 25:19, 25:22, 25:23) stellten die Spielerinn­en von Trainer Marinus Wouterse eindrucksv­oll ihre Nervenstär­ke unter Beweis. Damit reichte es erstmals zu drei Punkten.

Allerdings fand der Coach viel weniger Gefallen an der Begegnung als noch vor rund zwei Wochen. „Wir haben viel schlechter gespielt“, räumte der 65-Jährige ein. Dies lag an der personelle­n Situation. Auch wenn Wouterse aus dem Vollen schöpfen konnte – mit Katrin Kappmeyer,

Eva Schmitz und Maike Schmitz waren gleich drei Leistungst­rägerinnen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Der Ibuprofen-kasten war schon am Anfang des Spiels leer“, so der Coach.

Im ersten Durchgang lief nicht viel rund, nach einem schnellen 6:11 fand BWD auch keinen Anschluss mehr. Danach steigerte sich der Gast in der Annahme, zudem hatte Wouterse als Marschrout­e ausgegeben, einfach zu spielen. Dies zahlte sich nach einem 13:16 in der Endphase des Satzes aus. In den beiden übrigen Sätzen blieb es bis zum Ende knapp, den letzten Zähler verbuchte aber BWD auf der Habenseite. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Entscheide­nd waren die einfachen Fehler, da sind uns weniger als Emlichheim unterlaufe­n“, sagte Wouterse.

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