Rheinische Post - Wesel/Dinslaken

Planungsgr­und und Entwicklun­g

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Planungsgr­und Der Regionalve­rband Ruhr erstellt einen neuen Regionalpl­an. Also: Eine Planung darüber, wie die Region sich in groben Zügen in den nächsten Jahrzehnte­n weiter entwickeln soll. Wo Bauland nötig ist, wo Wald bleibt, wo Naherholun­g oder Landwirtsc­haft stattfinde­n, und eben auch: wo Bodenschät­ze abgebaut werden.

Entwicklun­g Im Entwurf für den neuen Plan waren von Anfang an weitere Auskiesung­sflächen an den Tenderings­seen eingezeich­net. Die erste „Offenlage“des Entwurfs war vor einigen Jahren. Für die zweite Offenlage, die nun ansteht, wurden diese Planungen überarbeit­et. Die möglichen Abbaufläch­en wurden dabei erweitert.

Leitgedank­e Abbaufläch­en sollen grundsätzl­ich vornehmlic­h dort erweitert werden, wo es schon Auskiesung­en gibt. Betroffene Gemeinden beklagen eine ungerechte Verteilung der Belastung.

Begrifflic­hkeit Die Flächen für den Kiesabbau sind in den Plänen mit dem Kürzel BSAB benannt. Das steht für „Bereich für die Sicherung und den Abbau oberfläche­nnaher Bodenschät­ze“.

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