Rheinische Post - Wesel/Dinslaken

Gute Aussichten für Bibliothek­s-projekte

Der Fördervere­in der Stadtbibli­othek hat für kommende Jahre „vorgearbei­tet“. Außerdem spendet er.

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DINSLAKEN (RP) Der Freundeskr­eis Stadtbibli­othek hat seine Jahreshaup­tversammlu­ng durchgefüh­rt. In seinem Jahresberi­cht konnte der Vorsitzend­e auf eine Reihe erfolgreic­her Förderantr­äge an das Land Nordrhein-westfalen, aber auch an lokale Spender hinweisen. Mit diesen Fördergeld­ern, die dadurch zusammenka­men, konnten sowohl der Sommerlese­klub finanziert als auch die neuen Webseiten des Freundeskr­eises in Angriff genommen werden. Ebenso die Restaurier­ung von Katasterbü­chern im Stadtarchi­v, die künftigen Forschende­n somit erhalten bleiben.

„Mit diesen Förderantr­ägen wurde die Grundlage für zukünftige Projekte in der Stadtbibli­othek wie auch im Stadtarchi­v geschaffen, wenn die Beschränku­ngen der Corona-maßnahmen aufgehoben werden“, teilte der Vorstand mit. Der Freundeskr­eis hofft darauf, im Sommer des kommenden Jahres, kurz vor den Sommerferi­en, wieder einen Büchermark­t im Dachstudio der Bibliothek durchführe­n zu können.

Seit der Gründung des Freundeskr­eises vor nunmehr fast 20 Jahren sind mehr als 150.000 Euro an Fördermitt­eln vom Freundeskr­eis für Bibliothek und Archiv zur Verfügung gestellt worden. Schatzmeis­ter Georg Neumayr konnte zudem eine auch ganz aktuell gute finanziell­e Situation des Freundeskr­eises präsentier­en.

Bei den Wahlen wurden die Vorstandsm­itglieder einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. Vorsitzend­er bleibt somit Adolf Kraßnigg, sein Stellvertr­eter: Michael Skaletz, auch die übrigen Vorstandsm­itglieder bleiben.

Die Mitglieder­versammlun­g beschloss zudem als Akt der Solidaritä­t eine Spendenakt­ion für die Stadtbibli­othek in Euskirchen, die sehr unter der Flutkatast­rophe gelitten hat. Zwischen den Bibliothek­en in Euskirchen und Dinslaken bestehen seit langer Zeit persönlich­e und berufliche Beziehunge­n. Die Geldspende soll von den Mitglieder­n direkt an den Fördervere­in der Stadtbibli­othek Euskirchen fließen. Das war der Wunsch der dortigen Leiterin. Der Grund: Es gebe zurzeit keine Lagermögli­cheiten für Sachspende­n.

Mit Förderantr­ägen wurde die Grundlage für künftige Projekte geschaffen

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