Das Ma­ri­en­heim soll mo­der­ni­siert wer­den

Rheinische Post Wesel - - HAMMINKELN, SCHERMBECK & HÜNXE -

SCHERM­BECK (hs) 16 Mo­na­te nach der erst­ma­li­gen Vor­stel­lung der ge­plan­ten Er­wei­te­rungs­maß­nah­me auf dem Ge­län­de des Ma­ri­en­heims be­riet der Pla­nungs- und Um­welt­aus­schuss Scherm­beck ges­tern er­neut über die ge­plan­te Mo­der­ni­sie­rung des Pfle­ge­hei­mes und die ge­plan­te Er­rich­tung von zwei ein­zel­nen Ge­bäu­den für Se­nio­ren­woh­nun­gen. Ein­stim­mig be­schloss der Aus­schuss, die Of­fen­la­ge und die Be­tei­li­gung der Be­hör­den und sons­ti­gen Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge zur Än­de­rung des Be­bau­ungs­pla­nes durch­zu­füh­ren. Ei­ne aus­führ­li­che Vor­stel­lung der ge­plan­ten Bau­maß­nah­me über­nah­men Mar­kus Bo­the als Ge­schäfts­füh­rer der Ca­ri­tas-Be­triebs­füh­rungs- und Trä­ger­ge­sell­schaft (CBT) in Marl und der Lem­be­cker Ar­chi­tekt Ralf Ba­du­ra.

Hin­ter­grund des Vor­ha­bens ist die ge­setz­li­che Ver­pflich­tung, 80 Pro­zent der Zim­mer als Ein­zel­zim­mer an­zu­bie­ten. Bei der Ge­le­gen­heit ent­stand die Idee, ne­ben der Neu­ge­stal­tung der Pfle­ge­plät­ze zwei Ein­zel­ge­bäu­de zu er­rich­ten, in de­nen Se­nio­ren­woh­nun­gen ent­ste­hen sol­len. Um al­les nach den Vor­stel­lun­gen der CBT rea­li­sie­ren zu kön­nen, muss­te erst ei­ne Än­de­rung des Be­bau­ungs­pla­nes vor­ge­nom­men wer­den. Zur Rea­li­sie­rung des Vor­ha­bens sind ei­ne Än­de­rung der fest­ge­setz­ten Ge­schos­sig­keit und ei­ne Er­wei­te­rung der über­bau­ba­ren Grund­stücks­flä­che er­for­der­lich.

Im ers­ten Ab­schnitt, des­sen Um­set­zung nach Mit­tei­lung des Pla­ners et­wa drei Jah­re dau­ern soll, geht es dar­um, Platz für je­ne Pfle­ge­plät­ze zu schaf­fen, die ei­ne weit­ge­hen­de Ein­zel­be­le­gung er­mög­li­chen, und für je­ne Pfle­ge­plät­ze, die ver­lo­ren­ge­hen, wenn das ehe­ma­li­ge Kran­ken­haus an der Er­ler Stra­ße ab­ge­ris- sen wird. Da­zu wird der west­li­che Be­reich des jüngs­ten Tei­les des Ma­ri­en­heims auf­ge­stockt. Zwi­schen die­sem und dem al­ten Kran­ken­haus wird der Ver­bin­dungs­gang ab­ge­ris­sen, so dass das Heim Rich­tung Haus Ki­li­an er­wei­tert wer­den kann. Zum ers­ten Bau­ab­schnitt ge­hört auch der Ab­riss der ehe­ma­li­gen Lei­chen­hal­le, die spä­ter als Haus­meis­ter­woh­nung ge­nutzt wur­de. Am En­de ste­hen 114 Pfle­ge­plät­ze in 106 Zim­mern zur Ver­fü­gung.

Par­al­lel zum Bau der Pfle­ge­plät­ze wird im Be­reich der ehe­ma­li­gen Lei­chen­hal­le mit dem Bau des ers­tes Ge­bäu­des be­gon­nen, das für Se­nio­ren­woh­nun­gen vor­ge­se­hen ist. Um im Rah­men des zwei­ten Bau­ab­schnitts die rest­li­chen Woh­nun­gen er­stel­len zu kön­nen, muss erst das ehe­ma­li­ge Kran­ken­haus ab­ge­ris­sen wer­den. Ein Teil der frei wer­den­den Flä­che wird für ein zwei­tes Ge­bäu­de be­nö­tigt, in dem eben­falls Se­nio­ren­woh­nun­gen ent­ste­hen. Im Frei­flä­chen­kon­zept sind 62 Park­plät­ze vor­ge­se­hen. Um­ge­ben wird den Kom­plex ein Park mit ge­wach­se­nem Baum­be­stand. Für die Woh­nun­gen gibt es schon War­te­lis­ten. Vor­aus­set­zung ist Hil­fe­be­dürf­tig­keit.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.