Edel­stahl trifft im Ate­lier Scha­ry auf Per­len und Bril­lan­ten

Künst­le­rin und Gold­schmie­din An­ne Scha­ry öff­net ihr Ate­lier am Ab­tei­platz 22 für die Jah­res­aus­stel­lung „Er­zähl­tes Licht“. Gast ist Hans Preus­ke.

Rheinische Post Xanten - - Kamp-lintfort - VON AN­JA KATZKE

KAMP-LINT­FORT Sie ver­bin­det die Lie­be zum Kunst­hand­werk: Seit 2005 tra­fen sich An­ne Scha­ry und Hans Preus­ke im­mer wie­der auf den Märk­ten in der Re­gi­on, Stand an Stand prä­sen­tier­ten sie ih­re Pre­tio­sen. Für die neue Jah­res­aus­stel­lung „Er­zähl­tes Licht“hat die Gold­schmie­din und Künst­le­rin nun den Neu­kir­chen-Vluy­ner ein­ge­la­den, in ih­rem Ate­lier auf dem Kam­per Berg Ob­jek­te aus sei­ner Edel­stahl-Werk­statt aus­zu­stel­len. „Die aus­ge­spro­chen prä­zi­se Aus­füh­rung sei­ner Ar­bei­ten, die ei­ne aus­ge­wo­ge­ne For­men­spra­che und ei­ne per­fek­te Funk­tio­na­li­tät be­inhal­tet, hat mich von An­fang an be­geis­tert“, er­zählt An­ne Scha­ry. Die Nä­he liegt auf der Hand: „Als Gold­schmie­din ver­ar­bei­te ich eben­so Me­tall.“Bei­de sind längst nicht mehr auf Hand­wer­ker-Märk­ten un­ter­wegs. Hans Preus­ke mach­te sich mit sei­ner Edel­stahl-Werk­statt in Neu­kir­chen-Vluyn selbst­stän­dig und freut sich über ei­nen gro­ßen Kun­den­stamm, der bei ihm Wün­sche in Edel­stahl in Auf­trag gibt. Dort fer­tigt er in auf­wen­di­ger Ar­beit Lam­pen, La­ter­nen, Ker­zen- und Vi­si­ten­kar­ten­hal­ter bis­hin zu Hand­läu­fen und Bal­kon­ge­län­dern. „Al­les, was nicht von der Stan­ge kommt“, be­tont der Neu­kir­chen-Vluy­ner im Ge­spräch mit dem Graf­schaf­ter. „Die Ar­bei­ten von Hans Preus­ke lie­gen rich­tig gut in der Hand. Es gibt kei­ne Schweiß­näh­te, die krat­zen“, be­tont An­ne Scha­ry. Die Ar­beit mit dem har­ten Ma­te­ri­al fas­zi­niert ihn sehr. „Die Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten sind ein­fach viel­fäl­tig“, er­läu­tert der ge­lern­te Schlos­ser und Kunst­hand­wer­ker: „Man kann Holz und Edel­stahl ge­nau­so gut mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren wie al­tes und neu­es Ma­te­ri­al“, er­zählt er am Frei­tag bei ei­ner Vor­be­sich­ti­gung der Aus­stel­lung. An­ne Scha­ry hat übers Jahr wie­der viel ge­ar­bei­tet. Ne­ben neu­en Bil­dern hat sie sich im sechs­ten Jahr im ei­ge­nen Ate­lier wie­der in­ten­si­ver mit der Schmuck­her­stel­lung be­fasst. „Ich ha­be mich sehr von Bril­lan­ten und Süß­was­ser­per­len in­spi­rie­ren las­sen, die ich für mich ent­deckt ha­be“, er­zählt die Gold­schmie­din. In bei­den Fäl­len fas­zi­nier­ten sie die Far­ben und For­men. Die Bril­lan­ten strah­len in Na­tur­tö­nen, und auch die Per­len schim­mern nicht nur weiß. Scha­ry möch­te den Men­schen das Be­son­de­re zu­gäng­lich zu ma­chen. „Sie ha­ben ein gro­ßes Be­dürf­nis nach Schön­heit.“

Die Aus­stel­lung ist bis zum 16. De­zem­ber täg­lich von 12 bis 18 Uhr am Ab­tei­platz 22 zu be­sich­ti­gen.

RP-FO­TO: AN­JA KATZKE

An­ne Scha­ry prä­sen­tiert in ih­rem Ate­lier Ob­jek­te aus der Edel­stahl-Werk­statt von Hans Preus­ke.

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