Wenn Klei­dung zur Weg­werf­wa­re wird

Rieser Nachrichten - - $ie $ritte 3eite -

Be­klei­dung wird in Deutsch­land im­mer güns­ti­ger – und da­mit auch zu­neh mend zur Weg­werf­wa­re, wie ei­ne Gre­en­peace Stu­die be­legt.

● Be­stand Im Schnitt be­sitzt je­der Er wach­se­ne in Deutsch­land 95 Klei dungs­stü­cke (oh­ne Un­ter­wä­sche und So­cken, ein Drit­tel aber gibt an, zwi schen 100 und 300 Tei­len im Schrank zu ha­ben. Das Al­ter spielt da­bei kei ne gro­ße Rol­le, Frau­en ha­ben mehr Klei­dung (118) als Män­ner (73).

● Un­ge­nutzt Dar­un­ter wird je­des fünf­te Klei­dungs­stück so gut wie nie ge­tra­gen. Das sum­miert sich bun­des weit auf ei­ne Mil­li­ar­de Klei­dungs­stü cke, die un­ge­nutzt im Schrank lie­gen. ● Dau­er Klei­dung wird im­mer kür­ze­re Zeit ge­tra­gen. Fast je­der Zwei­te sor tiert Schu­he, Ober­tei­le und Ho­sen in ner­halb ei­nes Jah­res aus. Spä­tes­tens nach drei Jah­ren wer­den mehr als die Hälf­te der Ober­tei­le, Ho­sen und Schu­he aus­ge­mus­tert. Am längs­ten wer­den Ja­cken und Män­tel ge­nutzt, am kür­zes­ten Schu­he. (AZ)

Klei­dung zum Bil­ligst­preis: vier Eu­ro für ein T Shirt, fünf Eu­ro für ei­ne Ho­se…

…Flip Flops für 1,50 Eu­ro. Klei­dung wird so zum Ramsch, sa­gen Kri­ti­ker.

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