Paul Kalk­bren­ner, Su­per­star?

Rieser Nachrichten - - Feuilleton -

In­zwi­schen ist er 40, spä­tes­tens seit dem Sze­ne-Film „Ber­lin Cal­ling“samt Sound­track ein welt­weit ge­buch­ter Star des Tech­no – da schien es für den Paul der Kalk­bren­nerB­rü­der Zeit für Bio­gra­fi­sches. „Parts of Li­fe“je­den­falls ver­sam­melt, so gibt er zu Pro­to­koll, ti­tel­ge­mäß Tei­le sei­nes Le­bens, an­ge­fan­gen bei dem vom On­kel ge­mal­ten Co­ver samt der Trom­pe­te, die er als Kind spiel­te. Die taucht dann auch in man­chen der 16 Stü­cke als klang­li­cher Ef­fekt auf, aber ab­seits sol­cher Auf­la­dun­gen re­giert eben der ty­pi­sche Kalk­bren­ner. Das heißt: oft ein biss­chen epi­sche, ziem­lich ein­gän­gig me­lo­diö­se Elek­tro-Stü­cke und ab und an ein Tech­no-Brett für den Dance­floor. Al­les im Jahr 2018 ei­gent­lich noch im­mer, als wä­ren die 90er nie zu En­de ge­gan­gen. Sehr gu­tes Hand­werk an den Reg­lern ist das frei­lich im­mer noch. Und so ver­set­zen et­wa „Part Th­ree“und „Part Eight“ein­fach in gu­te Stim­mung. ★★★✩✩

Paul Kalk­bren­ner: Parts of Li­fe (Co­lum­bia/So­ny)

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