Not­fall-ver­wal­ter fürs ei­ge­ne Kon­to

Südwest Presse (Metzinger Uracher Volksblatt / Der Ermstalbote) - - Themen Des Tages / Politik -

Face­book ist das ein­zi­ge so­zia­le Netz­werk, das ei­ne sinn­vol­le Re­ge­lung nach dem Tod ei­nes Men­schen an­bie­tet: Je­der Nut­zer kann ei­nen „Nach­lass-kon­takt“an­ge­ben, der im To­des­fall Zu­griff aufs Pro­fil hat. Er kann das Bild aus­tau­schen, Freun­de in­for­mie­ren oder die Lö­schung an­for­dern.

Das Be­son­de­re: Der Nach­lass-kon­takt hat kei­nen Zu­griff auf Chats oder per­sön­li­che Nach­rich­ten und kann auch kei­ne al­ten Bei­trä­ge än­dern oder lö­schen.

Wenn der Nut­zer kei­nen Nach­lass-kon­takt an­ge­ge­ben hat, wird das Pro­fil in den Ge­denk­zu­stand ver­setzt, so­bald Face­book da­von er­fah­ren hat, dass der Nut­zer tot ist. Kon­ten im Ge­denk­zu­stand kön­nen nicht ge­än­dert wer­den, nie­mand kann sich mehr an­mel­den.

Bei Goog­le kann der Nut­zer über den Kon­to­in­ak­ti­vi­tät-ma­na­ger ei­nen Kon­takt be­stim­men, der ei­ne Be­nach­rich­ti­gung er­hält, wenn das Kon­to lan­ge Zeit nicht ver­wen­det wur­de. Mit dem Kon­takt des Ver­trau­ens kann man auch fest­le­gen, Da­ten zu tei­len. epd

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