Das Ab­wahl­recht

Südwest Presse (Ulm) - - Südwestumschau -

So ist das um­strit­te­ne Ab­wahl­recht im Gro­ben ge­re­gelt: Die wahl­be­rech­tig­ten Mit­glie­der der Grup­pe der Hoch­schul­leh­rer kön­nen ein Rek­to­rats­mit­glied vor­zei­tig ab­wäh­len, wenn sie das Ver­trau­en in des­sen Amts­füh­rung ver­lo­ren ha­ben. Da­für be­darf es ei­nes An­trags, der von min­des­tens 25 Pro­zent der Wahl­be­rech­tig­ten un­ter­zeich­net sein muss. Zwi­schen der ers­ten Un­ter­schrift und Ein­rei­chung die­ses „Ab­wahl­be­geh­rens“dür­fen nicht mehr als vier Wo­chen lie­gen.vor der Ab­stim­mung muss es ei­ne hoch­schu­l­öf­fent­li­che Aus­spra­che ge­ben. Er­folg­reich ist die ge­hei­me Ab­wahl, wenn die Mehr­heit der an der Hoch­schu­le vor­han­de­nen wahl­be­rech­tig­ten Hoch­schul­leh­rer für die Ab­wahl stimmt und die­se Mehr­heit an min­des­tens der Hälf­te al­ler Fa­kul­tä­ten oder Sek­tio­nen er­reicht wird.

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