16-Jäh­ri­ge dür­fen wäh­len

Die Her­ab­set­zung der Al­ters­gren­ze ist rech­tens ge­we­sen.

Südwest Presse (Ulm) - - Südwestumschau -

Leip­zig. Die Her­ab­set­zung des Wahl­al­ters auf 16 Jah­re bei Kom­mu­nal­wah­len ist le­gal. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ges­tern ent­schie­den. Die her­ab­ge­setz­te Al­ters­gren­ze ver­sto­ße nicht ge­gen die Ver­fas­sung. Zwar dür­fen bei Bun­des­tags­wah­len laut Grund­ge­setz nur Voll­jäh­ri­ge mit­ent­schei­den. Das sei aber nicht „maß­stabs­bil­dend“für an­de­re Wah­len. Bei der Fest­set­zung der Al­ters­gren­ze für Kom­mu­nal­wah­len ha­be der Lan­des­ge­setz­ge­ber zu­dem ei­nen Gestal­tungs­spiel­raum. (Bverwg 10 C 8.17)

Bei der Ent­schei­dung ging es um ei­ne Kla­ge aus Ba­den-würt­tem­berg. Dort war die Al­ters­gren­ze für Kom­mu­nal­wah­len 2013 auf 16 Jah­re ab­ge­senkt wor­den. Zwei er­wach­se­ne Bür­ger aus Hei­del­berg hat­ten das Er­geb­nis der Ge­mein­de­rats­wahl 2014 an­ge­foch­ten.

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