Fies­ta Me­xi­ca­na für Ko­rea

Südwest Presse (Ulm) - - Sport -

Me­xi­ko spielt im Hand­ball kei­ne Rol­le. Wer auf der Home­page des Welt­ver­bands IHF die Er­fol­ge der Süd­ame­ri­ka­ner auf­ru­fen will, be­kommt nur ei­ne wei­ße Sei­te zu Ge­sicht. Trotz­dem ist Me­xi­ko bei der WM all­ge­gen­wär­tig. Denn in je­dem Spiel wer­den die Zu­schau­er zur „Me­xi­can Wa­ve“auf­ge­for­dert. Das ist ei­gent­lich gar nicht nö­tig, denn den je­weils 13 500 Zu­schau­ern, die bei den bei­den aus­ver­kauf­ten Spie­len der deut­schen Mann­schaft für ei­ne fan­tas­ti­sche Stim­mung ge­sorgt ha­ben, ist zu­zu­trau­en, dass sie auch al­lei­ne ei­ne „La-ola-wel­le hin­be­kom­men.

Dass der Hal­len­spre­cher je­des Mal er­wähnt, dass die „Me­xi­can Wa­ve“von ei­nem Spon­sor prä­sen­tiert wird, zeigt, dass es nichts gibt, was sich nicht ver­mark­ten lässt. So­gar der Ju­bel der Fans. Es fehlt nicht mehr viel, bis es heißt: „Die­ser Fehl­wurf wur­de ih­nen prä­sen­tiert von Fiel­mann.“

An­ge­sichts des gu­ten Kar­ten­vor­ver­kaufs und der über­zeu­gen­den Auf­trit­te der deut­schen Mann­schaft über­rascht es nicht, dass die Spie­ler in der Ber­li­ner Are­na fre­ne­tisch be­ju­belt wer­den. Rich­tig laut wird es im­mer bei der Ein­wechs­lung von Tor­hü­ter Sil­vio Hei­ne­vet­ter, dem Pu­bli­kums­lieb­ling von den Füch­sen Ber­lin. All­ge­mein zeigt sich, dass die Fans Bock auf die WM ha­ben.

Ne­ben der Dhb-aus­wahl ha­ben die Zu­schau­er in Ber­lin üb­ri­gens die ko­rea­ni­sche Mann­schaft ins Herz ge­schlos­sen. Bis­he­ri­ger Hö­he­punkt war ein Tor des ko­rea­ni­schen Kee­pers, als die Hal­len tob­te. Nicht aus­zu­den­ken, was pas­siert, wenn Hei­ne­vet­ter trifft.

Se­bas­ti­an Schmid über die Stim­mung in der Ber­li­ner Wm-are­na

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