Bruch be­kommt Mil­lio­nen­kre­dit

Saarbruecker Zeitung - - Wirtschaft -

(hgn) Die in fi­nan­zi­el­le Schief­la­ge ge­ra­te­ne Braue­rei Bruch kann mit ei­nem Mil­lio­nen­kre­dit neu durch­star­ten. Ei­ne saar­län­di­sche Volks­bank stel­le der Braue­rei ei­nen Kre­dit über 4,5 Mil­lio­nen Eu­ro zur Ver­fü­gung, sag­te Lu­kas Bruch, Sohn des Fir­men­chefs Tho­mas Bruch. Er soll Mit­te des Jah­res die Fa­mi­li­en­braue­rei über­neh­men.

Die Braue­rei Bruch hat­te we­gen of­fe­ner Steu­er­for­de­run­gen in Hö­he von rund 250 000 Eu­ro Mit­te ver­gan­ge­nen Jah­res In­sol­venz an­ge­mel­det. Im Zu­ge des In­sol­venz­ver­fah­rens hat­te die Gläu­bi­ger­ver­samm­lung ei­ner Sa­nie­rung des Un­ter­neh­mens zu­ge­stimmt. Da­zu soll nun der Kre­dit ge­nutzt wer­den.

Un­ter an­de­rem soll auf dem bis­he­ri­gen Ge­län­de der Braue­rei am Ro­ten­bühl ei­ne neue Braue­rei ent­ste­hen. Gro­ße Tei­le der dor­ti­gen Ge­bäu­de sind in die Jah­re ge­kom­men. Ide­en, das Stadt­ge­bäu­de zu ver­kau­fen und auf der grü­nen Wie­se neu zu star­ten, hat­te Lu­kas Bruch zu­rück­ge­wie­sen: „Wir sind ei­ne Stadt­braue­rei und be­ken­nen uns da­zu.“Bis 2022 soll die Mo­der­ni­sie­rung ab­ge­schlos­sen sein. In die­sem Zu­sam­men­hang soll auch ei­ne Brau­stu­be neu en­ste­hen.

Der Bank­kre­dit al­lei­ne wird für die Sa­nie­rung nach Aus­sa­gen des In­sol­venz­ver­wal­ters Marc Her­bert nicht aus­rei­chen. Auch die Fa­mi­lie Bruch wer­de noch ei­ge­nes Geld bei­steu­ern müs­sen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.