So tes­ten wir Sa­tel­li­ten­au­ßen­ein­hei­ten

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Gleich drei Mess­wer­te er­mit­teln wir bei dem An­ten­nen­test mit in­te­grier­tem LNB pro Fre­quenz. Ne­ben dem Ro­ver „DM 16Q Dig­i­max“, wel­ches wir zur Jus­tie­rung der An­ten­ne ver­wen­den, Kommt das Te­le­ves-mess­ge­rät H30flex zur prä­zi­sen Mess­wert­er­mitt­lung zum Ein­satz. Die An­ten­nen wer­den im ers­ten Schritt sehr ge­nau auf der Po­si­ti­on 19,2 Grad Ost ein­ge­stellt, wo­bei wir auch die LNBS im op­ti­ma­len Brenn­punkt po­si­tio­nie­ren. Zwi­schen dem LNB und dem Te­le­ves-mes­s­emp­fän­ger ei­ne vier Me­ter lan­ge und mit zwei auf­ge­press­ten F-ste­ckern ver­se­he­ne Zu­lei­tung mon­tie­ren. Die Mess­wert­er­mitt­lung ge­schieht am Stand­ort Leip­zig, die An­ten­nen sind da­bei auf das Sa­tel­li­ten­sys­tem As­tra auf 19,2 Grad Ost aus­ge­rich­tet. Die Mess­wer­te für den Pe­gel, das C/n-ver­hält­nis und die Bit­feh­ler­ra­te wer­den pro An­ten­ne auf bis zu 110 Fre­quen­zen im ge­sam­ten Fre­quenz­band des Sa­tel­li­ten­sys­tems auf­ge­nom­men. Für den Ver­gleichs­test wird stets auf ähn­li­che äu­ße­re Wet­ter­wer­te ge­ach­tet. Die Tem­pe­ra­tur soll­te zwi­schen 8 und 16 Grad Cel­si­us be­tra­gen, zu­dem wird ei­ne Wet­ter­la­ge mit leicht be­deck­tem Him­mel ge­wählt. Die Emp­fangs­be­din­gun­gen wer­den vor je­dem Test an­hand ei­ner fest in­stal­lier­ten Re­fe­renz­an­la­ge kon­trol­liert um äu­ße­re Ein­fl üs­se er­ken­nen zu kön­nen und ge­ge­be­nen­falls dar­auf zu re­agie­ren.

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