Kun­den­ver­lust bei Fre­e­net TV

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So hat sich das Fre­e­net TV si­cher nicht vor­ge­stellt, schließ­lich lag das Jah­res­ziel der Dvb-t2-platt­form bei 1,2 Mil­lio­nen Kun­den. Die Rea­li­tät sieht nach dem drit­ten Quar­tal des Jah­res je­doch an­ders aus. Wie „Broad­band TV News“be­rich­tet, zählt das deut­sche Un­ter­neh­men zu die­sem Zeit­punkt gera­de ein­mal 1,004 Mil­lio­nen. Noch zum zwei­ten Quar­tal hat­te das An­ge­bot dem­nach noch 1,138 Mil­lio­nen Kun­den. Seit dem ver­lor Fre­e­net TV 134 000 Nut­zer. Die be­rei­nig­ten Zah­len se­hen da auch nicht bes­ser aus. Die Mut­ter­ge­sell­schaft Fre­e­net Group ver­öf­fent­lich­te die An­zahl der ak­ti­ven, um­satz­ge­ne­rie­ren­den Kun­den (RGUS). Die­se la­gen En­de Sep­tem­ber bei 901 500. Im zwei­ten Quar­tal 2018 zähl­te man bei Fre­e­net TV noch über ei­ne Mil­li­on RGUS. War­um legt die Fre­e­net Group jetzt aber die RGUS of­fen? Bis­her wur­de an­ge­nom­men, dass die An­zahl der ver­kauf­ten Pre­paid-vou­cher der An­zahl der Abon­nen­ten ent­spricht. Ei­ni­ge die­ser Kun­den ha­ben ihr Pre- paid-gut­ha­ben je­doch re­gel­mä­ßig vor­ab ge­kauft, oh­ne es di­rekt zu ak­ti­vie­ren und den ent­spre­chen­den Um­satz zu er­zie­len. An Hand der RGUS kann man die Kun­den zwi­schen Pre­paid-vou­chern und tat­säch­li­chen Nut­zern bes­ser un­ter­schei­den. Fre­e­net will so mehr Trans­pa­renz und bes­se­re Mess­bar­keit ge­währ­leis­ten.

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