EU er­laubt Tv-sen­dern 20 Pro­zent mehr Wer­bung

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Der Eu-mi­nis­ter­rat hat ei­ne neue Richt­li­nie für au­dio­vi­su­el­le Me­di­en­diens­te (AVMD) ab­ge­seg­net. Die­se stockt un­ter an­de­rem die Wer­be-mög­lich­kei­ten für Tv-ka­nä­le auf. Bis­her durf­ten die Sen­der zwölf Mi­nu­ten Wer­bung in ei­ner St­un­de zei­gen. Die neu­en Re­geln des Eu-mi­nis­terr­rats er­lau­ben Prosie­ben, RTL und Co., 72 Mi­nu­ten Wer­bung in der Zeit zwi­schen 18 und 24 Uhr frei zu ver­tei­len. Die ein­zi­ge Prä­mis­se: Das Pro­gramm darf höchs­tens al­le 30 Mi­nu­ten un­ter­bro­chen wer­den. Die Li­be­ra­li­sie­rung der Wer­be­zei­ten er­mög­licht den klas­si­schen Fern­seh­sen­dern künf­tig eben­so, zwi­schen 6 und 18 Uhr 20 Pro­zent Wer­bung aus­zu­strah­len, be­rich­tet „dwdl“. Die­se Än­de­rung nahm dem­nach be­son­ders der Zen­tral­ver­band der deut­schen Wer­be­wirt­schaft po­si­tiv auf: „Wir ap­pel­lie­ren an die Bun­des­län­der, die Ent­schei­dung der Eu-in­sti­tu­tio­nen ge­gen neue ge­setz­li­che Wer­be­ver­bo­te im Rah­men der na­tio­na­len Um­set­zung der Richt­li­ni­en­vor­ga­ben zu be­rück­sich­ti­gen und sich in ge­setz­ge­be­ri­scher Zu­rück­hal­tung zu üben“, sag­te der Zaw-haupt­ge­schäfts­füh­rer Man­fred Par­tei­na zu dem Nach­rich­ten­dienst. Der Ver­band be­zeich­net da­bei den Vor­gang als den „rich­ti­gen Weg, um in ei­nem dy­na­mi­schen Wirt­schafts­um­feld (...) ei­ne schnel­le, ef­fek­ti­ve und fl exi­ble Re­ak­ti­on auf ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen zu er­mög­li­chen“.

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