Neu­tra­le Platt­form für den Dia­log

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An­ge­le­gen­hei­ten als auch beim Blick über den Tel­ler­rand kommt Schul­te sein in­ter­dis­zi­pli­nä­res Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaf­ten, Ge­schich­te und Eu­ro­pa­en Stu­dies in Bie­le­feld zu­gu­te. Das gilt auch für den AKB, der In­ter­es­sen­ver­tre­tung für al­le Bau­be­schlag-Pro­duk­ti­ons­ver­bin­dungs­händ­ler in Deutsch­land mit den Schwer­punk­ten Mö­bel-, Tür- und Fenster­be­schlä­gen so­wie Si­cher­heits­tech­nik, der zu­gleich der äl­tes­te der acht Ar­beits­kreis im ZHH ist (sie­he Kas­ten).

In­sti­tu­ti­on run­der Tisch

Ei­ne In­sti­tu­ti­on beim AKB sind die „Rund­tisch“-Ge­sprä­che, die je­weils im Früh­jahr und im Herbst in al­len Re­gio­nen Deutsch­lands statt­fin­den. An den Früh­jahrs­ge­sprä­chen nah­men mehr als 80 Pro­zent der Mit­glie­der teil und da­mit ein Groß­teil der Un­ter­neh­men des deut­schen mit­tel­stän­di­schen Bau­be­schlag­fach­han­dels. „Wir sind die ein­zi­ge neu­tra­le Platt­form, um sich aus­zu­tau­schen“, ist sich Schul­te der tra­gen­den Rol­le des Ar­beits­krei­ses im ZHH be­wusst, denn schließ­lich kön­ne je­der sei­ne ei­ge­ne Lö­sung für ein Pro­blem ent­wi­ckeln, be­kom­me aber da­mit kei­ne Bran­chen­lö­sung, wie Kel­ler an­merkt. Und das ist nur ein ge­wich­ti­ger Punkt, bei dem das ZHH sei­nen Mit­glie­dern hilft. Bei den Tisch­ge­sprä­chen wer­den im­mer wie­der al­te und neue Pro­ble­me der Bran­che dis­ku­tiert. Da­zu ge­hört ak­tu­ell vor al­lem das The­ma Fach­kräf­te­man­gel, das sich in letz­ter Zeit ver­schärft, wie die Früh­jahrs­ge­sprä­che zu er­fah­ren ge­we­sen sei. „Es geht nicht nur dar­um, neue Mit­ar­bei­ter zu ge­win­nen, son­dern auch die bis­he­ri­gen An­ge­stell­ten zu hal­ten und wei­ter­zu­bil­den“, schil­dert Schul­te die Nö­te der Mit­glie­der. „Teil­wei­se ha­ben die ei­gen­tü­mer­ge­führ­ten Un­ter­neh­men es auf­grund ih­rer ge­rin­gen Grö­ße schwe­rer, Mit­ar­bei­tern mehr zu bie­ten als gro­ße Häu­ser“, er­gänzt Kel­ler, der aus Er­fah­rung weiß, dass nicht je­der Fach­händ­ler sei­nen An­ge­stell­ten ein Ge­sund­heits- und Sport­pro­gramm zu­gu­te kom­men las­sen kann und kos­ten­frei­er Kaf­fee nicht je­den Mit­ar­bei­ter zum Blei­ben be­wegt. Doch auch ei­ne an­sehn­li­che Lis­te an Mehr­wer­ten, die man­che bie­ten, ist kein Ga­rant da­für, dass die Fach­kräf­te nicht ab­wan­dern. „Wir su­chen wei­ter nach Lö­sungs­an­sät­zen, aber ei­nen Kö­nigs­weg gibt es bis­lang nicht“, so Schul­te.

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