Der Län­der­mo­ni­tor be­leuch­tet die Tür­kei

Der FVSB-Län­der­mo­ni­tor blickt die­ses Mal auf die Tür­kei

schloss+beschlagmarkt - - Inhalt - Kon­takt zum Au­tor: Hol­ger Koch, stell­ver­tre­ten­der Ge­schäfts­füh­rer im Fach­ver­band Schlos­sund Be­schlag­in­dus­trie in Vel­bert. Email: koch@fvsb.de

Ter­ror­an­schlä­ge, Krie­ge in den Nach­bar­län­dern, Russ­land­kri­se und die Wer­te­dis­kus­si­on mit den Län­dern der EU: Die gu­te Ver­net­zung als stra­te­gi­sches Ass im Är­mel funk­tio­niert nicht mehr wie ge­wohnt. Hol­ger Koch, stell­ver­tre­ten­der Ge­schäfts­füh­rer im Fach­ver­band Schloss- und Be­schlag­in­dus­trie blickt für den schloss+be­schlag­markt auf die „Dreh­schei­be“Tür­kei.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat sich die Tür­kei wirt­schaft­lich sehr gut ent­wi­ckelt, doch der Kon­junk­tur­mo­tor ist ins Stot­tern ge­ra­ten. Of­fi­zi­el­le Zah­len wei­sen zwar nach wie vor ei­ne ho­he Dy­na­mik aus, sind aber auf­grund von ver­än­der­ten Be­rech­nungs­grund­la­gen und nach­träg­li­chen Re­vi­sio­nen kaum noch sinn­voll zu in­ter­pre­tie­ren. Nicht nur die wich­ti­ge Tou­ris­mus­bran­che hat mit her­ben Rück­schlä­gen zu kämp­fen, auch zahl­rei­che In­dus­trie­un­ter­neh­men aus dem Aus­land hal­ten sich mit In­ves­ti­tio­nen der­zeit stark zu­rück. Die nach An­ga­ben des Deut­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges (DIHK) rund 6 800 in der Tür­kei tä­ti­gen deut­schen Fir­men zie­hen sich zwar nicht vom Markt zu­rück, be­wer­ten ihr wei­te­res En­ga­ge­ment aber zu­neh­mend zu­rück­hal­ten­der. Auch in den an­de­ren EU-Staa­ten wer­den wirt­schaft­li­che Ver­flech­tun­gen zu­neh­mend durch die an­hal­ten­den po­li­ti­schen Span­nun­gen ge­fähr­det. Mit sei­nen pro­vo­zie­ren­den Äu­ße­run­gen trägt Prä­si­dent Re­cep Tay­yip Er­do­gan zu­neh­mend zur Ve­r­un­si­che­rung mit bei. Auf Mi­nis­ter­ebe­ne schei­nen die Tö­ne ver­söhn­li­cher. Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Bri­git­te Zy­pries und ihr tür­ki­scher Kol­le­ge Ni­hat Zey­bek­ci ver­wie­sen erst jüngst bei ei­nem Tref­fen in Berlin auf die frü­her gu­ten öko­no­mi­schen Be­zie­hun­gen: Mit ei­nem Wa­ren­aus­tausch zwi­schen bei­den Län­dern von 37 Mil­li­ar­den Eu­ro sei Deutsch­land der wich­tigs­te tür­ki­sche Han­dels­part­ner. Dar­auf gilt es wei­ter auf­zu­bau­en. Die kürz­lich be­schlos­se­ne Ver­fas­sungs­re­form so­wie die für 2019 ge­plan­ten Par­la­ments­und Prä­si­den­ten­wah­len sor­gen al­ler­dings für stei­gen­de Un­si­cher­hei­ten. Die Ar­beits­lo­sen­quo­te von der­zeit rund zwölf Pro­zent und der star­ke Wert­ver­lust der Tür­ki­schen Li­ra set­zen Er­do­gan zu­sätz­lich un­ter Zug­zwang. Die für die tür­ki­sche Wirt­schafts­ent­wick­lung wich­ti­ge Bau­in­dus­trie schwä­chelt und ist von staat­li­cher Un­ter­stüt­zung ab­hän­gig. Der Woh­nungs­markt ist nach dem ge­schei­ter­ten Putsch­ver­such im ver­gan­ge­nen Som­mer fast zum Er­lie­gen ge­kom­men. Die tür­ki­sche Re­gie­rung un­ter­nimmt da­her im­men­se An­stren­gun­gen, um den Markt zu be­le­ben. Staat­li­che Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men senk­ten bei ein­zel­nen Ver­kaufs­kam­pa­gnen die Zin­sen für Hy­po­the­ken­dar­le­hen auf 0,7 Pro­zent oder ge­währ­ten beim Kauf oh­ne Kre­dit­auf­nah­me Preis­nach­läs­se von 20 Pro­zent. Wei­ter­hin ver­sucht die Re­gie­rung mit der Re­du­zie­rung der Mehr­wert­steu­er auf Im­mo­bi­li­en ab 150 Qua­drat­me­ter so­wie Sen­kun­gen bei Grund­buch­ge­büh­ren und der Stem­pel­steu­er die Nach­fra­ge zu sti­mu­lie­ren.

Wohn­bau be­darf För­de­rung

Noch kann der Woh­nungs­bau auch wei­ter­hin vom 2012 ge­star­te­ten städ­ti­schen Trans­for­ma­ti­ons­pro­gramm pro­fi­tie­ren. Der Staat för­dert mit die­ser Initia­ti­ve über ei­nen Zei­t­raum von zwan­zig Jah­ren den lan­des­wei­ten Ab­riss und Neu­bau von ins­ge­samt sechs Mil­lio­nen erd­be­ben­ge­fähr­de­te Woh­nun­gen. Das Pro­jekt scheint bis­lang im Zeit­plan zu sein: Die meis­ten Bau­ten – zu de­nen ne­ben Woh­nun­gen auch öf­fent­li­che Ge­bäu­de wie Kran­ken­häu­ser, Schu­len und Mo­sche­en zäh­len – sol­len bis 2023 fer­tig­ge­stellt wer­den. Zahl­rei­che gro­ße Bau- und Im­mo­bi­li­en­fir­men leg­ten eben­falls als Un­ter­neh­men oder über de­ren Dach­ver­band ei­ge­ne Pro­gram­me zur Ver­kaufs­för­de­rung auf, meist mit güns­ti­gen Zins­kon­di­tio­nen. Die La­ge am tür­ki­schen Woh­nungs­markt ist da­her schwie­rig. Mo­men­tan kann die zö­ger­li­che Nach­fra­ge noch durch staat­li­che Kauf­an­rei­ze oder durch Zu­ge­ständ­nis­se der Bau­in­dus­trie ein we­nig sti­mu­liert wer­den. Der Woh­nungs­be­stand ist über Jah­re ste­tig ge­stie­gen und es wur­de ins­be­son­de­re in Istan­bul auch über dem ak­tu­el­len Be­darf ge­baut. En­de 2015 such­ten rund ei­ne hal­be Mil­li­on fer­tig­ge­stell­te be­zie­hungs­wei­se be­reits im Bau be­find­li­che Woh­nun­gen ih­re Käu­fer. Ein Plat­zen der Bla­se konn­te bis­lang noch ver­hin­dert wer­den. Soll­ten die För­der­pro­gram­me nicht mehr grei­fen, ist ei­ne Kri­se in der Bau­wirt­schaft pro­gram­miert. Der für die Tür­kei so wich­ti­ge Tou­ris­mus­sek­tor hat in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit stark ge­lit­ten. Die po­li­ti­schen Tur­bu­len­zen in­fol­ge des Putsch­ver­su­ches im Ju­li 2016 ha­ben Tou­ris­ten und Ge­schäfts­leu­te von Rei­sen in die Tür­kei ab­ge­schreckt und die Kri­se mit Russ­land so­wie ver­schie­de­ne Ter­ror­an­schlä­ge ha­ben zu­sätz­lich zur Un­ge­wiss­heit bei­ge­tra­gen und lie­ßen die wich­ti­gen De­vi­sen­ein­nah­men deut­lich sin­ken. Der tür­ki­sche Ver­band der Rei­se­ver­an­stal­ter TÜRSAB mel­de­te für 2016 um rund 30 Pro­zent auf 25,4 Mil­lio­nen Rei­sen­de rück­läu­fi­ge Be­su­cher­zah­len. Be­trof­fen sind je­doch nicht nur die ty­pi­schen Ba­de­or­te. Vie­le aus Si­cher­heits­grün­den ab­ge­sag­te Kon­fe­ren­zen und Ver­an­stal­tun­gen in der Me­tro­po­le Istan­bul lie­ßen die Aus­las­tungs­ra­te der Ho­tels dort bis auf cir­ca 30 Pro­zent fal­len. Trotz der 2017 an­hal­ten­den Schwie­rig­kei­ten plant die Tür­kei in den nächs­ten sechs Jah­ren, jähr­lich bis zu 50 Mil­lio­nen Tou­ris­ten in das Land lo­cken zu kön­nen, was rund 50 Mil­li­ar­den USDol­lar Tou­ris­mus­ein­nah­men ent­sprä­che. Da­zu sind zahl­rei­che In­fra­struk­tur­pro­jek­te not­wen­dig, wie zum Bei­spiel der im Nor­den Istan­buls im Bau be­find­li­che Groß­flug­ha­fen, des­sen ers­ter Ab­schnitt be­reits im nächs­ten Jahr in Be­trieb ge­hen soll. Trotz mo­men­ta­ner Zu­rück­hal­tung se­hen In­ves­to­ren mit­tel­fris­tig gu­te Chan­cen im Ho­tel­sek­tor, ins­be­son­de­re für Stadt­ho­tels. Ab­seits der Groß­städ­te wie Istan­bul, An­ka­ra und Iz­mir wird von in­ter­na­tio­na­len

Ket­ten auch für klei­ne­re Städ­te in Ana­to­li­en Po­ten­zi­al ge­se­hen, was der­zeit häu­fig zu ge­mein­sa­men Jo­int Ven­ture Pro­jek­te führt. Zahl­rei­che Bau­vor­ha­ben fal­len in das Lu­xus­seg­ment, teils mit gro­ßen Kon­gress­zen­tren, so dass sich hier auch für deut­sche Zu­lie­fe­rer Markt­chan­cen er­ge­ben könn­ten. Bei Bü­ro­ge­bäu­den sind die Aus­sich­ten der­zeit et­was zu­rück­hal­ten­der. Nach ho hen In­ves­ti­tio­nen in den Vor­jah­ren wird in die­sem Be­reich in­zwi­schen ei­ne ge­wis­se Markt­sät­ti­gung sicht­bar. Ein­kaufs­zen­tren wer­den der­zeit bes­se­re Chan­cen ein­ge­räumt, wo­bei In­ves­to­ren auch hier im­mer häu­fi­ger in die ana­to­li­schen Städ­te schau­en: Das Grund­stücks­an­ge­bot und die Grund­stücks­prei­se sind im Ver­gleich zur Re­gi­on um Istan­bul güns­ti­ger und die Pro­gno­sen zur Kauf­kraft­ent­wick­lung se­hen dort eben­falls po­si­tiv aus. Im öf­fent­li­chen Hoch­bau wird Be­darf an Kran­ken­häu­sern, Al­ten- und Pfle­ge­hei­men ge­se­hen. Die stei­gen­de Le­bens­er­war­tung so­wie die ab­neh­men­de Be­deu­tung der Groß­fa­mi­lie füh­ren lang­fris­tig auch in der Tür­kei da­zu, dass im­mer mehr äl­te­re und pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen in Hei­men un­ter­ge­bracht und ver­sorgt wer­den müs­sen. Die Be­völ­ke­rung ist mit ei­nem Durch­schnitts­al­ter von der­zeit 31 Jah­ren zwar ver­gleichs­wei­se jung, der An­teil der über 65-Jäh­ri­gen wird sich in den nächs­ten drei Jahr­zehn­ten von der­zeit et­wa acht Pro­zent auf rund 20 Pro­zent je­doch mehr als ver­dop­peln. Ne­ben öf­fent­li­chen und PPP-Pro­jek­ten wer­den da­bei im­mer mehr Hei­me kom­plett von pri­va­ten Geld- ge­bern er­rich­tet, die in die­sem Seg­ment lang­fris­tig gu­te Ren­di­te­chan­cen se­hen. kaum ge­trof­fen.

Au­ßen­han­dels­dy­na­mik sinkt

Deutsch­land ist der wich­tigs­te Han­dels­part­ner der Tür­kei. Nach An­ga­ben des sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes fie­len 2016 die deut­schen Ex­por­te im Wert von 21,9 Mil­li­ar­den Eu­ro (-1,6 Pro­zent) un­ter das Vor­jah­res­ni­veau. Die Im­por­te stie­gen um 6,1 Pro­zent auf 15,4 Mil­li­ar­den Eu­ro an. Die Au­ßen­han­dels­zah­len von Eu­ro­s­tat lie­fer­ten ein Bild mit ähn­li­cher Ten­denz. Deut­sche Her­stel­ler konn­ten 2016 Schlös­ser und Be­schlä­ge im Wert von rund 137,5 Mil­lio­nen Eu­ro in die Tür­kei lie­fern, la­gen da­mit aber knapp un­ter dem Vor­jah­res­wert (-1,0 Pro­zent). Den höchs­ten Ex­port­wert er­ziel­ten da­bei – trotz deut­li­chen Rück­gangs – Kfz-Be­schlä­ge im Wert von 41,9 Mil­lio­nen Eu­ro (-7,5 Pro­zent). Im Bau­be­schlag­be­reich wa­ren Fenster­be­schlä­ge (22,0 Mil­lio­nen Eu­ro; +6,4 Pro­zent), Bän­der (16,2 Mil­lio­nen Eu­ro, +1,0 Pro­zent) und Schließ­zy­lin­der (5,3 Mil­lio­nen Eu­ro, -3,5 Pro­zent) die wich­tigs­ten Ein­zel­po­si­tio­nen im Ex­port. Nach star­ken Schwan­kun­gen in den Vor­jah­ren, konn­ten 2016 Mö­bel­be­schlä­ge für 16,8 Mil­lio­nen Eu­ro (-3,6 Pro­zent) an die tür­ki­sche Mö­bel­in­dus­trie ab­ge­setzt wer­den. Die Schloss- und Be­schla­g­im­por­te aus der Tür­kei stie­gen im letz­ten Jahr auf 36,4 Mil­lio­nen Eu­ro an (+1,0 Pro­zent). Auch hier wa­ren Kfz-Be­schlä­ge im Wert von 8,4 Mil­lio­nen Eu­ro (+2,1 Pro­zent) wert­mä­ßig füh­rend. Bän­der (4,9 Mil­lio­nen Eu­ro, +23,7 Pro­zent) und Fenster­be­schlä­ge (3,1 Mil­lio­nen Eu­ro; +52,8 Pro­zent) wa­ren die wich­tigs­ten Ein­fuhr­po­si­tio­nen im Bau­be­schlag­be­reich. Mö­bel­be­schlä­ge wur­den 2016 im Wert von 4,9 Mil­lio­nen Eu­ro im­por­tiert, 9,6 Pro­zent we­ni­ger als im Vor­jahr. Für die Bau- und Bau­zu­lie­fer­in­dus­trie hat sich ein­deu­tig Istan­bul als Zen­trum des in­ter­na­tio­na­len Mes­se­ge­sche­hens eta­bliert. Die YAPI – Tur­key Build Istan­bul ist seit 1978 wohl die wich­tigs­te Bau­fach­mes­se des Lan­des. In den letz­ten Jah­ren ha­ben meist rund 100 000 Be­su­cher sich über die An­ge­bo­te von über 1 000 Aus­stel­lern in­for­mie­ren. Die spä­ter in­iti­ier­ten Ab­le­ger in An­ka­ra und Iz­mir stie­ßen we­der bei den Aus­stel­lern noch bei den Be­su­chern auf ein ver­gleich­ba­res In­ter­es­se. Für die Tü­ren­und Fens­ter­in­dus­trie gibt es spe­zia­li­sier­te Mes­sen: die KA­PI-Door-Fair so­wie die Pen­ce­re-Int. Win­dow Fair. Al­le Mes­se­ver­an­stal­ter ver­zeich­nen nach dem Putsch­ver­such im Ju­li 2016 aber ein stark rück­läu­fi­ges In­ter­es­se von in­ter­na­tio­na­len Aus­stel­lern und Be­su­chern. Po­li­tisch ist in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten viel Por­zel­lan zer­bro­chen wor­den. Be­ob­ach­ter schwan­ken zwi­schen Fas­sungs­lo­sig­keit und Un­ver­ständ­nis, wie tra­di­tio­nell eher gu­te Be­zie­hun­gen aufs Spiel ge­setzt wor­den sind. Und ei­ne Rück­kehr zur Nor­ma­li­tät scheint so schnell nicht rea­li­sier­bar, zu­mal ver­här­te­te Fron­ten ge­sichts­wah­ren­de Kom­pro­mis­se im­mer schwie­ri­ger wer­den las­sen. Ins­be­son­de­re die für die tür­ki­sche Wirt­schaft so wich­ti­ge Tou­ris­mus­bran­che lei­det wei­ter­hin un­ter der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on und schmä­lert das Wachs­tums­po­ten­zi­al er­heb­lich: Ei­ner­seits feh­len die Ein­nah­men, an­de­rer­seits wer­den In­ves­ti­tio­nen in al­le da­mit ver­bun­de­ne Wirt­schafts­zwei­ge auf den Prüf­stand ge­stellt, zu­min­dest aber zu­rück­ge­stellt. Prin­zi­pi­ell sind die wirt­schaft­li­chen Per­spek­ti­ven der Tür­kei aber wei­ter­hin gut. Der In­ter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fond sieht in sei­ner jüngs­ten Früh­jahrs­pro­gno­se für das lau­fen­de Jahr ein BIP-Wachs­tum in Hö­he von 2,5 Pro­zent, für 2018 so­gar 3,5 Pro­zent.

GRAFIK: FVSB

Trotz der po­li­ti­schen Di­so­nan­zen ver­läuft die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung für die Schloss- und Be­schlag­bran­che in dern Tür­kei noch gut.

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