„AKK“liest Zi­ta­te aus Bü­chern vor

Schwabmuenchner Allgemeine - - Die Dritte Seite -

Wo­chen strik­te Neu­tra­li­tät auf­er­legt hat­te.

Wie die­ser Wahl­kri­mi aus­ge­hen wird, lässt sich St­un­den zu­vor noch nicht ab­se­hen. Klar scheint nur, dass es auf ein Du­ell zwi­schen Kram­pKar­ren­bau­er und Merz hin­aus­lau­fen dürf­te. Und dass es dar­auf an­kommt, die un­ent­schlos­se­nen Kan­di­da­ten auf die ei­ge­ne Sei­te zu brin­gen.

Kramp-Kar­ren­bau­er geht als Ers­te in die Vor­stel­lungs­run­de. Es ist mucks­mäus­chen­still im Saal, als die Saar­län­de­rin be­ginnt. Auch ein Zei­chen der un­ge­heu­ren Span­nung, die auf der CDU las­tet. Wo­chen­lang ha­ben die Par­tei­mit­glie­der auf die­sen Tag hin­ge­fie­bert, ha­ben dis­ku­tiert und sich die Köp­fe heiß­ge­re­det. Aber nicht nur das: 2000 Me­di­en­ver­tre­ter sind zum CDU-Par­tei­tag ge­kom­men – so vie­le wie noch nie. Jour­na­lis­ten aus al­len Tei­len der Welt drän­geln sich in den Ham­bur­ger Mes­se­hal­len.

„AKK“tut we­nig, um die Gäs­te von den Sit­zen zu rei­ßen. Sie star­tet mit ei­nem Blick in die Ver­gan­gen­heit, liest Zi­ta­te aus Bü­chern vor. Und es wird nicht bes­ser in den nächs­ten Mi­nu­ten. Die AfD schü­re Hor­ror­sze­na­ri­en, es ge­be im­mer mehr Po­pu­lis­ten, die Di­gi­ta­li­sie­rung ber­ge rea­le Ge­fah­ren, er­klärt die 56-Jäh­ri­ge. Es sind Sät­ze, die man oft ge­hört hat. Sät­ze, die man hier freund­lich zur Kennt­nis nimmt.

Stim­mung kommt erst auf, als Kramp-Kar­ren­bau­er vom bis da­hin nüch­ter­nen Ton in den Wahl­kampf­mo­dus um­schal­tet. Am En­de wer­de die CDU da­für sor­gen, „dass 5G an je­der Milch­kan­ne ist“, sagt sie. Sie

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