Re­gel­mä­ßig auf un­nö­ti­ge Aus­ga­ben kon­trol­lie­ren

Schwaebische Zeitung (Alb-Donau) - - GELD & SERVICE -

KIEL (dpa) - Wer Geld spa­ren will, soll­te re­gel­mä­ßig sei­ne Kon­to­aus­zü­ge kon­trol­lie­ren. Denn un­ter den Ab­bu­chun­gen fin­den Ver­brau­cher un­ter Um­stän­den un­nö­ti­ge Aus­ga­ben – bei­spiels­wei­se für längst ver­ges­se­ne Ver­trä­ge, un­nüt­ze Di­enst­leis­tun­gen oder über­flüs­si­ge Ver­si­che­run­gen. Dar­auf macht die Ver­brau­cher­zen­tra­le Schles­wig-Hol­stein auf­merk­sam.

Manch­mal ge­hen re­gel­mä­ßig Be­trä­ge oh­ne Wis­sen oder Ge­neh­mi­gung vom Kon­to ab. Die Ver­brau­cher­schüt­zer be­rich­ten von ei­nem Ex­trem­fall: Ei­ne Frau hat­te ih­ren Te­le­fonund In­ter­net­ver­trag ge­kün­digt und ei­ne Be­stä­ti­gung da­für er­hal­ten. Doch der An­bie­ter buch­te wei­ter von ih­rem Kon­to re­gel­mä­ßig Geld ab — nach zwei Jah­ren sum­mier­te sich der Be­trag auf mehr als 1000 Eu­ro. Am En­de ging der Fall gut aus: Die Frau be­kam den Be­trag voll er­stat­tet.

Das zeigt aber: Es lohnt sich, die Aus­ga­ben im Blick zu be­hal­ten, da­mit man kein Geld ver­schenkt. Bei der Kon­trol­le der Aus­zü­ge kön­nen auch al­te Ver­trä­ge auf­tau­chen – die man ei­gent­lich schon längst kün­di­gen woll­te. Am bes­ten set­zen Ver­brau­cher ihr Vor­ha­ben dann gleich um, denn auch klei­ne Be­trä­ge kön­nen sich schnell sum­mie­ren, wenn re­gel­mä­ßig Ab­bu­chun­gen vom Kon­to her­un­ter­ge­hen.

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