Krei­se un­ter­schied­lich gut mit Ärz­ten ver­sorgt

Schwaebische Zeitung (Bad Waldsee / Aulendorf) - - WIR IM SÜDEN -

Wie vie­le Ärz­te in ei­ner Re­gi­on prak­ti­zie­ren, ist im Land sehr un­ter­schied­lich. Wäh­rend ei­ni­ge Ge­mein­den auf der Ost­alb, rund um Tutt­lin­gen und Sig­ma­rin­gen seit Jah­ren kei­nen Arzt mehr ha­ben, schaf­fen es an­de­re, Ärz­te­zen­tren zu be­trei­ben. Das liegt auch dar­an, ob die Ge­mein­den es sich leis­ten kön­nen, selbst Geld in die Hand zu neh­men, um Me­di­zi­ner zu un­ter­stüt­zen. In Tutt­lin­gen sind der­zeit 17,5 Arzt­sit­ze für All­ge­mein­me­di­zi­ner nicht be­setzt, im Be­reich Ost­alb/Schwä­bi­scher Wald 7,5, in Aa­len zwei, in Sig­ma­rin­gen und Bi­be­rach je fünf. Im üb­ri­gen Ober­schwa­ben und am Bo­den­see sind meist ein bis zwei Haus­arzt-Sit­ze frei. Rech­net man die Zah­len auf die Ein­woh­ner um, ist der Be­reich Ost­alb/Schwä­bi­scher Wald das Schluss­licht im Land. Hier liegt die Ver­sor­gungs­quo­te bei 76 Pro­zent – ide­al wä­ren 100 Pro­zent. In Frei­burg da­ge­gen gibt es mehr Ärz­te pro Ein­woh­ner, als laut Richt­wert nö­tig. Hier liegt die Ver­sor­gungs­quo­te bei 140 Pro­zent. (tja)

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