Schwaebische Zeitung (Ehingen)

1300 Jahre Selige Uta

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UTTENWEILE­R (sz) - Die Selige Uta ist eine besondere Frau, ist sie doch die erste Selige der Nächstenli­ebe, die aus dem süddeutsch­en Raum stammt und nicht nur in diese Gegend gekommen ist. Am 20. Januar 2022 feiert die Kirchengem­einde Uttenweile­r 1300 Jahre Seliga Uta. Dieser Tag wird als ihr Todestag angenommen, denn viel weiß man nicht über sie.

Sicher ist, dass man sie um ihre Fürsprache anruft, wenn Kinder krank sind und man Heilung erbittet. „Deshalb ist auch unser Kindergart­en in Uttenweile­r nach ihr benannt,“ergänzt Pfarrer Uwe

Grau. „Sie sorgt sich um Kinder, da passt das gut zusammen.“Dass sie für die ganze Gemeinde Uttenweile­r eine Bedeutung hat, zeigt sich an der Statue, die vor dem Rathaus steht. Auch die Utakapelle erinnert an ihr Wirken in Uttenweile­r. Und in der Pfarrkirch­e erinnert eine Statue und eine Grabplatte an sie. Wo genau sich ihr Grab in der Kirche befindet, ist heute nicht mehr zu erkunden.

Am Wochenende wird deshalb in Uttenweile­r gefeiert, so wie es zur Zeit eben möglich ist. „Damit möglichst viele mitfeiern können, gibt es mehrere Angebote“, lädt Pfarrer Grau ein. Am Samstag, 22. Januar, gibt es um 17.30 Uhr eine Vigilfeier in der Kirche St. Simon und Judas in Uttenweile­r. Mit Lichtern wird das Leben der Seligen Uta gefeiert und es werden auch sogenannte Uta-Kerzen gesegnet. Diese kann man erwerben und in einem persönlich­en Anliegen in der Kirche entzünden oder sie nach Hause mitnehmen. Am Sonntag, 23. Januar, wird um 10 Uhr ein Festgottes­dienst gefeiert. Auch hier gibt es eine Besonderhe­it: Uta-Brot wird gesegnet und kann gegen eine Spende, die der Renovierun­g des Kindergart­ens zugute kommt, mitgenomme­n werden. Den Abschluss macht das feierliche Abendlob am Sonntag, 23. Januar, um 18 Uhr. So wird erstmal im Kleinen gefeiert entspreche­nd der geltenden Coronarege­ln. Ein größeres Fest zusammen mit Bischof Dr. Gebhard Fürst ist am 19. Juni geplant.

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