Thys­sen­krupp er­wägt wei­te­ren Jo­bab­bau

Schwaebische Zeitung (Friedrichshafen) - - WIRTSCHAFT -

ES­SEN (dpa) - Mit­ten in der Füh­rungs­kri­se dro­hen beim Es­se­ner In­dus­trie­kon­zern Thys­sen­krupp wei­te­re Stel­len­strei­chun­gen. Wäh­rend die Be­set­zung der Chef­pos­ten bei dem Dax-Kon­zern noch im­mer un­klar ist, greift In­te­rims­chef Gui­do Kerk­hoff in der schwä­cheln­den Spar­te An­la­gen­bau wei­ter durch. „Der­zeit über­prü­fen wir, ob der im letz­ten Jahr an­ge­kün­dig­te Per­so­nal­ab­bau an­ge­sichts der ver­än­der­ten Markt­per­spek­ti­ven aus­rei­chend ist“, sag­te ein Un­ter­neh­mens­spre­cher am Frei­tag. Der Es­se­ner Kon­zern hat­te 2017 an­ge­kün­digt, in­ner­halb von drei Jah­ren in der An­la­gen- und Schiff­fahrts­par­te bis zu 2000 Stel­len ab­zu­bau­en. Ins­ge­samt ar­bei­ten im Ge­schäfts­be­reich In­dus­tri­al So­lu­ti­on mehr als 21 000 Men­schen.

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