Goe­thes Faust ist schon aus­ge­bucht

In drei Wo­chen be­ginnt die neue Ra­vens­bur­ger Spiel­zeit

Schwaebische Zeitung (Friedrichshafen) - - VERANSTALTUNGEN - Www.re­ser­vix.de www.ra­vens­burg.de/spiel­zeit

RA­VENS­BURG (sz) - Die Ra­vens­bur­ger Spiel­zeit 2018/19 star­tet am Frei­tag, 5. Ok­to­ber mit der ge­mein­sa­men Auf­takt­ver­an­stal­tung „Kul­tur­start“in ih­re neue Sai­son. Schon im ers­ten Drit­tel der neu­en Spiel­zeit sind ei­ni­ge High­lights versteckt. Goe­thes Faust ist be­reits aus­ge­bucht, für das Thea­ter­stück „Weiß“gibt es nur noch Rest­kar­ten.

Ein mu­si­ka­li­scher Hö­he­punkt, so ei­ne Pres­se­mit­tei­lung des Ver­an­stal­ters, sei das Kon­zert mit dem Mün­che­ner Kam­mer­or­ches­ter und der Vio­li­nis­tin Isa­bel­le Faust im his­to­ri­schen Kon­zert­haus. Faust spielt ihr Pa­ra­de­stück, das Vio­lin­kon­zert dmoll von Ro­bert Schu­mann. Au­ßer­dem wird die Sin­fo­ni­et­ta „La Jol­la“des tsche­chi­schen Kom­po­nis­ten Bo­hus­lav Mar­ti­nu und zum Ab­schluss des Kon­zerts, Mo­zarts Ju­pi­ter-Sin­fo­nie zu hö­ren sein.

Wei­te­re in­ter­na­tio­nal er­folg­rei­che Mu­si­ker kom­men En­de Ok­to­ber und No­vem­ber nach Ra­vens­burg, wie das „Streich­trio der So­lis­ten“. To­bi­as Feld­mann an der Vio­li­ne, die Brat­schis­tin Li­se Bert­haud und die Cel­lis­tin Ma­rie Hallnyck wid­men sich Streich­tri­os von Schu­bert, Françaix und Beet­ho­ven. Al­te Be­kann­te tref­fen die Be­su­cher mit dem nie­der­län­di­schen Gei­ger Niek Baar und dem ame­ri­ka­ni­schen Pia­nis­ten Ben Kim. Sie weih­ten im Sep­tem­ber 2017 un­ter be­geis­ter­tem Ap­plaus den neu­en St­ein­way-Flü­gel im Kon­zert­haus ein. Dies­mal ha­ben sie un­ter an­de­rem die be­lieb­te Kreut­zer-So­na­te von Beet­ho­ven und die Teu­fel­stril­ler-So­na­te von Gui­sep­pe Tar­ti­ni mit­ge­bracht.

Klassik neu in­ter­pre­tiert

Ganz neu in­ter­pre­tiert wird Klassik von „Spark“. Ihr Pro­gramm reicht un­ter dem Mot­to Tanz von Abba bis Mo­zart. Den Jah­res­ab­schluss bil­det das Sil­ves­ter­kon­zert mit dem Gei­ger Andre­as Jan­ke und ei­nem Vio­lin­kon­zert und Ron­do von Mo­zart.

Auch Thea­ter­lieb­ha­ber kön­nen aus ei­nem ab­wechs­lungs­rei­chen Pro­gramm aus­wäh­len. Die fran­zö­si­sche Ko­mö­die „Mon­sieur Clau­de und sei­ne Töch­ter“ga­ran­tiert ei­nen ver­gnüg­li­chen Thea­ter­abend. Denn die vier erwachsenen Töch­ter Clau­des be­rück­sich­ti­gen bei der Wahl ih­rer Ehe­män­ner so gar nicht die Vor­stel­lun­gen des Va­ters. Ei­ne Be­son­der­heit ist das tür­ki­sche Be­zie­hungs­dra­ma „Üstü Kal­sin – Ist schon okay“mit dem in Istan­bul ge­bo­re­nen und heu­te in Ra­vens­burg le­ben­den Schau­spie­ler Em­rah Elçi­bog a. Dar­in er­le­ben zwei un­ter­schied­li­che Paa­re als Nach­barn den Putsch­ver­such in der Tür­kei 2014 und ver­brin­gen ge­mein­sam die Zeit der Aus­gangs­sper­re. Das Stück wird in tür­ki­scher Spra­che und mit deut­schen Über­ti­teln auf­ge­führt.

In „Weiß“vom Theater Lin­den­hof Mel­chin­gen fra­gen zwei Töch­ter am Sterbebett der Mut­ter nach dem Sinn des Le­bens und den­ken über das ei­ge­ne Le­ben ganz neu nach.

Die Akro­ba­tik­show „So­nics – Du­um“aus Ita­li­en will eben­falls ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Abend­pro­gramm bie­ten. Mit Ath­le­tik und Akro­ba­tik we­ben die Künst­ler die Ge­schich­te um die sa­gen­um­wo­be­ne Un­ter­welt Ag­har­ta, de­ren Be­woh­ner den Sprung auf die Erd­ober­flä­che schaf­fen wol­len.

Auf die Weih­nachts­zeit stimmt das Mär­chen „Der ge­stie­fel­te Ka­ter“am Sams­tag, 8. De­zem­ber, ein. Ein Er­leb­nis für die gan­ze Fa­mi­lie.

Aus dem Pro­gramm kann je­der selbst sein per­sön­li­ches Wahl­abon­ne­ment zu­sam­men­stel­len. Sechs Ver­an­stal­tun­gen müs­sen es min­des­tens sein, dann spart man 20 Pro­zent. Das Ra­vens­bur­ger Abon­ne­ment ist in der Tou­rist-In­for­ma­ti­on er­hält­lich. Die bes­ten Plät­ze wer­den dann aus­ge­sucht und die Kar­ten inkl. Rech­nung nach Hau­se ge­schickt.

Vor­ver­kauf: Tou­rist-In­for­ma­ti­on Ra­vens­burg, Ma­ri­en­platz 35, in Ra­vens­burg, Te­le­fon 0751 / 828 00. Ein­zel­ne Ti­ckets für die Ver­an­stal­tun­gen der Ra­vens­bur­ger Spiel­zeit gibt es auch on­li­ne un­ter

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen un­ter

FO­TO: VER­AN­STAL­TER

Klas­si­sches, neu in­ter­pre­tiert gibt es von der Grup­pe „Spark“. Ihr Pro­gramm reicht un­ter dem Mot­to Tanz von Abba bis Mo­zart.

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