Frau­en­an­teil in der Re­gie­rung wächst kaum

Schwaebische Zeitung (Laupheim) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BERLIN (dpa) - Der An­teil an Frau­en in Top-Po­si­tio­nen der Bun­des­re­gie­rung ist im Ver­gleich zur ver­gan­ge­nen Le­gis­la­tur­pe­ri­ode kaum ge­wach­sen. An­fang 2014 wa­ren 26 Pro­zent der Bun­des­mi­nis­ter, Staats­mi­nis­ter, Staats­se­kre­tä­re und Ab­tei­lungs­lei­ter Frau­en – vier Jah­re spä­ter sind 29 Pro­zent weib­lich. Das geht aus Ant­wor­ten der Bun­des­re­gie­rung auf An­fra­gen der Grü­nen im Bun­des­tag her­vor. Bei der Zahl der Staats­mi­nis­ter, der Par­la­men­ta­ri­schen und be­am­te­ten Staats­se­kre­tä­re so­wie der Ab­tei­lungs­lei­ter der 14 Fach­mi­nis­te­ri­en be­trägt das Ver­hält­nis bis­her 139 Män­ner zu 57 Frau­en, rech­net man das Kanz­ler­amt hin­zu (2014: 144/50). Die FDP denkt an­ge­sichts des nied­ri­gen Frau­en­an­teils in ih­rer Par­tei über ei­ne Frau­en­quo­te nach.

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