Lkw-Bau­er MAN soll auf­ge­spal­ten wer­den

Schwaebische Zeitung (Laupheim) - - WIRTSCHAFT -

MÜNCHEN (dpa) - Der Last­wa­gen­und Ma­schi­nen­bau­kon­zern MAN soll in den nächs­ten zwölf Mo­na­ten zer­schla­gen wer­den. Die VW-Last­wa­gen­spar­te Truck & Bus mit den Mar­ken MAN und Sca­nia sol­le in ei­nem Jahr bör­sen­fä­hig sein, und zwar oh­ne die MAN-Spar­te Die­sel & Tur­bo, sag­te VW-Truck & BusChef Andre­as Ren­sch­ler am Mon­tag in München. Der Ma­schi­nen­bau­er wür­de nicht in die Bör­sen­plä­ne der Last­wa­gen­spar­te pas­sen.

Bis 2025 hat VW für den MANKon­zern ins­ge­samt ei­ne Stand­ort­und Be­schäf­ti­gungs­ga­ran­tie ge­ge­ben. MAN Die­sel & Tur­bo mit Haupt­sitz in Augs­burg stellt Schiffs­mo­to­ren und Kom­pres­so­ren für die In­dus­trie her und be­schäf­tigt 15 000 Mit­ar­bei­ter. Die­ser Un­ter­neh­mens­teil wer­de dem­nächst in den VWKon­zern ein­ge­glie­dert, sag­te Ren­sch­ler. Über die wei­te­re Zu­kunft muss dann der Au­to­kon­zern ent­schei­den.

VW hat­te ver­gan­ge­ne Wo­che an­ge­kün­digt, dass Truck & Bus zur Vor­be­rei­tung für ei­nen Bör­sen­gang in ei­ne Ak­ti­en­ge­sell­schaft um­ge­wan­delt wird und nach München zieht. Im ver­gan­ge­nen Jahr er­wirt­schaf­te­te die Spar­te ei­nen Um­satz von 24 Mil­li­ar­den Eu­ro.

FO­TO: DPA

His­to­ri­sches Fir­men­lo­go von MAN.

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