Ort­schafts­rä­te dür­fen mehr ent­schei­den

Schwaebische Zeitung (Ravensburg / Weingarten) - - RAVENSBURG/WEINGARTEN -

RA­VENS­BURG (vin) - Was darf ein Ort­schafts­rat oder ein Ge­mein­de­rats­aus­schuss ent­schei­den, was muss ins Stadt­par­la­ment? Die­se Fra­ge hängt an Wert­gren­zen, die in der Haupt­sat­zung der Stadt Ra­vens­burg fest­ge­legt sind. Da die Kos­ten, vor al­lem auf dem Bau­sek­tor, stän­dig stei­gen, sol­len die­se Gren­zen nun deut­lich er­höht, zum Groß­teil so­gar ver­dop­pelt wer­den, um den Ge­mein­de­rat zu ent­las­ten.

Bei Grund­satz­fra­gen über den Neu­bau oder den Um­bau von Bau­ten oder Grün­an­la­gen dür­fen die Ort­schafts­rä­te bei­spiels­wei­se künf­tig bis zu ei­ner Gren­ze von 500 000 Eu­ro ent­schei­den, bis­lang 250 000 Eu­ro. Glei­ches gilt für die Ver­ga­be von Ar­bei­ten oder den Er­werb von Grund­stü­cken. Der Ge­mein­de­rat be­fin­det am Mon­tag, 10. De­zem­ber, end­gül­tig über die not­wen­di­ge Än­de­rung der Haupt­sat­zung. Zu­letzt wa­ren die Wer­te erst im Ok­to­ber 2016 an­ge­ho­ben wor­den, da­mals nicht so dras­tisch. „Wir wol­len dies­mal ei­ne Lö­sung, die min­des­tens drei Jah­re hält“, mein­te Bau­bür­ger­meis­ter Dirk Bas­tin.

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