TOUCH­SCREENS MIT STRUK­TUR

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dass auch nor­ma­le Web­sites 3D-las­ti­ger wer­den könn­ten. Denn war­um soll­ten sich nur Shops die Mög­lich­kei­ten zu­nut­ze ma­chen? Für Mu­se­en, Tou­ris­tik, Ar­chi­tek­ten oder Me­di­zin fin­den Sie eben­so schnell An­wen­dungs­mög­lich­kei­ten. War­um Din­ge nur be­schrei­ben oder mit Fo­tos und Vi­de­os zei­gen, wenn Sie sie als Ho­lo­gramm er­leb­bar ma­chen kön­nen? Viel­leicht brau­chen wir dann ein Me­dia Qu­e­ry für 3D? Ein gro­ßes Pro­blem bei Touch­screens ist das feh­len­de hap­ti­sche Feed­back. Das er­schwert es, vir­tu­el­le Tas­ten zu drü­cken oder in Spie­len ver­nünf­tig zu steu­ern. Noch gibt es kei­ne re­vo­lu­tio­nä­ren Lö­sun­gen für den Mas­sen­markt, da­für aber ei­ni­ge Ide­en. Ei­ne Mög­lich­keit ist et­wa, den Druck auf dem Dis­play zu mes­sen und je nach Kon­text zu be­rück­sich­ti­gen. Wenn Sie Ob­jek­te hin und her be­we­gen, müs­sen Sie et­wa bei ei­nem St­ein­block mehr Druck auf­wen­den als bei ei­nem Holz­block [goo.gl/nGPoKk]. An­de­re Fir­men set­zen auf elek­tro­sta­ti­sche Ma­ni­pu­la­tio­nen, um ein elek­tri­sches Kraft­feld zwi­schen Haut und Ober­flä­che zu er­zeu­gen. Die­ses nimmt der Mensch als Rei­bung wahr. So kann das Sys­tem Er­hö­hun­gen, Kan­ten, Tex­tu­ren oder Beu­len fühl­bar ma­chen. Ein psy­cho­phy­si­sches Mo­dell si­mu­liert die Rei­bungs­kräf­te der ech­ten Vor­la­ge, so­dass der Be­nut­zer das Ge­fühl be­kommt, das rea­le Ob­jekt zu be­rüh­ren [goo.gl/gst­czr]. Für Web­wor­ker: Noch ist die­se Tech­no­lo­gie nicht in Touch­screens ver­baut, aber wä­re es nicht au­ßer­or­dent­lich hilf­reich, als In­ter­ac­tion De­si­gner auch Zu­griff auf die­se Ebe­ne zu be­kom­men? Wenn Web­sites nicht nur an­ders aus­se­hen, son­dern sich auch an­ders an­füh­len könn­ten? Eben­so funk­tio­nie­ren per­sön­li­che Ro­bo­ter wie Ji­bo [ji­bo.com] und As­sis­ten­ten wie Cu­bic [cu­bi­cro­bo­tics.com]. Wäh­rend Sie Si­ri erst ein­schal­ten müs­sen, sind Sys­te­me wie Echo im­mer ak­tiv. Das Pro­blem da­bei ist, dass die Sprach­aus­wer­tung kom­plex ist und die Da­ten da­für an ei­nen ex­ter­nen Ser­ver ge­schickt wer­den. Die per­sön­li­chen As­sis­ten­ten ha­ben des­halb in der Re­gel ein Co­de­wort, auf das sie re­agie­ren – et­wa „Ale­xa” bei Echo. Im Fe­bru­ar gin­gen Be­rich­te über Samsungs Smart TVs durchs Netz, weil des­sen Glo­bal Pri­va­cy Po­li­cy da­vor warn­te, dass sämt­li­che ge­spro­che­nen Wor­te vor dem Fern­se­her er­ho­ben und an Dritt­an­bie­ter über­tra­gen wür­den. Kurz dar­auf

Abb. 1: Tan­gi­b­le Hap­tics De­mo ei­nes hap­ti­sches Feed­backs [goo.gl/baKI2Y]

Abb. 2: Live-Über­set­zung mit dem Sky­pe Trans­la­tor

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