IN­DIEMARK – LE­VEL 2

SCREENGUIDE - - Tipps Für Twitter -

Da sich die Sei­ten jetzt ge­gen­sei­tig re­fe­ren­zie­ren, kann man da­von aus­ge­hen, dass sie ein und der­sel­ben Per­son ge­hö­ren oder zu­min­dest von ihr ver­wal­tet wer­den. Im Prin­zip han­delt es sich bei dem fol­gen­den Log-in um den klas­si­schen Sing­le-Sign-on-Pro­zess von Twit­ter, Git­hub oder Goog­le+. Mit dem ein­zi­gen Un­ter­schied, dass Sie, be­vor Sie ei­nen der vie­len Log-in-But­tons nut­zen, Ih­re Web­sei­te an­ge­ben müs­sen. Au­ßer­dem wird nach dem Log-in über­prüft, ob das Pro­fil, un­ter dem Sie sich gera­de an­ge­mel­det ha­ben, auch auf Ih­re Web­sei­te ver­linkt. Ist das der Fall, hat Ihr Log-in funk­tio­niert. War­um die­ser Um­weg über die ei­ge­ne Web­sei­te und war­um nicht di­rekt mit Twit­ter an­mel­den? Im Ge­gen­satz zum rei­nen Twit­terLog-in sind Sie bei In­dieAuth nicht di­rekt von Twit­ter ab­hän­gig. Die Sei­te, an der Sie sich an­mel­den, spei­chert nicht Ih­re Twit­ter-Da­ten, son­dern Ih­re pri­va­te Web­sei­te. Twit­ter fun­giert in dem Log-in-Pro­zess nur als ei­ne Art Bür­ge. Soll­te Twit­ter, aus wel­chen Grün­den auch im­mer, plötz­lich nicht mehr funk­tio­nie­ren, ent­fer­nen Sie Ihr Pro­fil aus der rel-me Lis­te, und be­nut­zen Sie ein­fach ein an­de­res. Als Nächs­tes soll­ten Sie Ih­re In­hal­te mit Mi­cro­for­mats2 [goo. gl/vRQeTi] aus­zeich­nen. Mi­cro­for­mats sind Se­man­ti­ken, die auf den HTML-At­tri­bu­ten „class” und „rel” ba­sie­ren. Ei­nes der be­kann­tes­ten Mi­kro­for­ma­te ist z.B. rel-no­fol­low [goo.gl/Vg­zNfl], das mitt­ler­wei­le von al­len gro­ßen Such­ma­schi­nen un­ter­stützt wird. Mi­cro­for­mats2 ist die lo­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Se­man­ti­ken. Im Ge­gen­satz zur ers­ten Ver­si­on un­ter­stüt­zen Mi­cro­for­mats2 so­ge­nann­te Pre­fi­xes:

■ h-* für Ob­jekt-Na­men, wie z.B. 'h-card' p-* für ein­fa­che At­tri­bu­te, wie z.B. 'p-na­me' u-* für URL-At­tri­bu­te, wie z.B. 'u-photo' Das hat zum ei­nen den Vor­teil, dass Ih­re Web­site auch gleich­zei­tig Ih­re API ist und Sie Da­ten nicht dop­pelt zu­gäng­lich ma­chen müs­sen (bei­spiels­wei­se über ei­nen zu­sätz­li­chen RSS-Feed). Zum an­de­ren ist es auch mög­lich, sta­ti­sche Web­sei­ten auf Ba­sis von z.B. Je­kyll zu un­ter­stüt­zen. Im Prin­zip reicht es, wenn Sie sich zu­erst auf die zwei wich­tigs­ten Mi­cro­for­mats kon­zen­trie­ren. Be­nut­zen Sie h-ent­ry [goo.gl/hoxJ15] für Ih­re Ar­ti­kel und h-card [goo.gl/mF2Xuy] für die Au­to­ren­in­for­ma­tio­nen. Le­vel 2 emp­fiehlt die Im­ple­men­tie­rung von POS­SE. Da POS­SE aber sehr stark von der Platt­form ab­hängt, ist es schwer, Ih­nen hier Co­de-Bei­spie­le zu prä­sen­tie­ren. Sie fin­den im In­dieWe­bCamp-Wi­ki [goo.gl/hVMdGy] di­ver­se An­satz­punk­te bzw. Li­bra­ries oder Plug-ins, die das Pos­ten nach Face­book und Twit­ter er­leich­tern. Bridgy [brid.gy] ist au­ßer­dem ein Web­ser­vice, der Ih­nen ei­nen Groß­teil der Im­ple­men­tie­rung ab­nimmt. Bridgy un­ter­stützt POS­SE und PESOS, d.h., er hilft Ih­nen beim Tei­len Ih­rer Blog-Posts auf Face­book und Twit­ter und „sam­melt” die Re­ak­tio­nen der so­zia­len Netz­wer­ke, um sie dann wie­der zu­rück an Ih­ren Blog zu schi­cken (Abb. 3). Bridgy ist ei­ne Art We­bMen­ti­on Pr­o­xy (We­bMen­ti­ons sind ei­ne mo­der­ne Form des Ping­backs, ei­ne aus­führ­li­che­re Er­klä­rung fin­den Sie im nächs­ten Ka­pi­tel). Nach­dem Sie sich bei Bridgy mit Ih­ren ver­schie­de­nen Pro­fi­len an­ge­mel­det ha­ben, durch­sucht der Web­ser­vice Ih­re Ein­trä­ge bei Twit­ter, Face­book und Goog­le+ nach pas­sen­den Links und schickt die Kom­men­ta­re, Sha­res, Li­kes und Re-Tweets als We­bMen­ti­on an Ih­re Web­sei­te. Da­durch könn­ten Sie bei ei­nem Blog­post al­so auch Kom­men­ta­re an­zei­gen, die

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