In­dIeMArk – le­vel > 3

SCREENGUIDE - - Tipps Für Twitter -

die je­der Word­Press-Nut­zer von Ping­backs ge­wöhnt ist, kön­nen Sie mit We­bMen­ti­ons und Mi­cro­for­mats ein ech­tes de­zen­tra­les Kom­men­tar-Sys­tem ab­bil­den (Abb. 6). Un­ter Ver­wen­dung von ver­schie­de­nen rel-va­lues kön­nen Sie die Re­ak­ti­on so­gar noch nä­her spe­zi­fi­zie­ren [goo.gl/Iv3O7b]. Über rel="in-re­ply-to" kön­nen Sie der ver­link­ten Sei­te bei­spiels­wei­se klar­ma­chen, dass es sich bei der We­bMen­ti­on um ei­ne voll­wer­ti­ge Ant­wort und nicht nur um ei­ne Er­wäh­nung han­delt. Die­se Art der Klas­si­fi­zie­rung er­öff­net ei­ne Viel­zahl an wei­te­ren Mög­lich­kei­ten [goo.gl/CRh0Ws]. Mit der rich­ti­gen For­ma­tie­rung un­ter­schei­den Sie et­wa pro­blem­los zwi­schen ei­nem Kom­men­tar, ei­nem „Li­ke”, ei­ner sim­plen Er­wäh­nung oder so­gar ei­ner Ab­stim­mung [goo.gl/bqsIhK]. Mit et­was mehr Auf­wand las­sen sich aber auch kom­ple­xe­re Ak­tio­nen lö­sen, wie bei­spiels­wei­se die Zu­sa­ge zu ei­nem Event [goo.gl/yqR­lio]. Die­ses Vor­ge­hen ist zwar kein fes­ter Be­stand­teil der We­bMen­ti­on-Spe­zi­fi­ka­ti­on, aber sehr eng mit ihr ver­knüpft [goo.gl/o8KUWp]. Die Spe­zi­fi­ka­ti­on lässt den Teil der Tex­ter­ken­nung so­gar be­wusst aus, um Ent­wick­lern hier freie Hand zu las­sen. Die In­dieWeb-Com­mu­ni­ty hat sich zwar auf Mi­cro­for­mats2 ge­ei­nigt, aber im Prin­zip wä­ren auch an­de­re Webse­man­ti­ken wie z.B. RDFa oder Mi­cro­da­ta denk­bar. In­dieMark 1–3 be­inhal­ten die zen­tra­len Buil­ding Blocks der In­dieWeb-Be­we­gung: Iden­ti­ty (In­dieAuth), Ma­schi­nen­les­bar­keit (Mi­cro­for­mats) und POS­SE (We­bMen­ti­ons und POS­SE). In Le­vel 4 und 5 wer­den die­se Kern­tech­no­lo­gi­en nur noch wei­ter spe­zi­fi­ziert. Vor­ge­schla­gen wer­den bei­spiels­wei­se wei­te­re Mi­cro­for­mats und al­ter­na­ti­ve Ein­satz­mög­lich­kei­ten von We­bMen­ti­ons. Ei­ne letz­te in­ter­es­san­te, aber auch um­strit­te­ne Idee ist der Re­plyCon­text [goo.gl/pQza5Y]. Da Sie nach der In­dieWeb-Idee al­les auf Ih­rer ei­ge­nen Sei­te ver­fas­sen und nur Ko­pi­en ins Netz sen­den, be­kom­men Sie vor al­lem bei Kom­men­ta­ren ein Pro­blem: Es fehlt der Zu­sam­men­hang zwi­schen ei­nem Kom­men­tar auf Ih­rer Sei­te und dem ei­gent­li­chen Ar­ti­kel auf ei­ner an­de­ren. Au­ßer­dem wird der In­for­ma­ti­ons- bzw. Le­se­fluss enorm ge­stört, wenn Ih­re Sei­ten­be­su­cher zu­erst auf ei­ner an­de­ren Sei­te ei­nen Ar­ti­kel le­sen müs­sen, um dann den Kom­men­tar auf Ih­rer Sei­te ver­ste­hen zu kön­nen. Ähn­lich wie bei PESOS wird für den Re­ply-Con­text ein­fach der Ori­gi­nal-Ar­ti­kel ko­piert (im bes­ten Fall au­to­ma­ti­siert) und über dem ei­ge­nen Kom­men­tar an­ge­zeigt (Abb. 7). Im Prin­zip ei­ne ein­fa­che und schnel­le Lö­sung, aber lei­der auch ge­nau­so pro­ble­ma­tisch wie der PESOS-An­satz. In der Re­gel wer­den die Rech­te des Ori­gi­nal-Ar­ti­kels nicht über­prüft, be­vor sie auf die ei­ge­ne Sei­te ko­piert wer­den, vor al­lem nicht, wenn der Pro­zess au­to­ma­ti­siert ab­läuft. Das hat zur Fol­ge, dass man ei­ner­seits frem­de Da­ten nutzt, für die man in der Re­gel kei­ne Nut­zungs­rech­te be­sitzt, und gleich­zei­tig auch noch dop­pel­ten Con­tent ge­ne­riert, der von vie­len Such­ma­schi­nen ab­ge­straft wird.

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